Gemeindefriedhof an der Hülsmannstraße

Liebe Gemeindemitglieder,

nachdem ich nun zum wiederholten Male gefragt worden bin, ob denn überhaupt noch auf dem Gemeindefriedhof an der Hülsmannstraße beerdigt würde und wie hoch denn die Kosten seien, wo doch in den Zeitungen über die hohen Gebühren der Stadt Essen berichtet wurde, dachte ich mir: Jetzt ist es an der Zeit, darüber ausführlich zu informieren.


Bericht im "Rund um den Kirchturm" 2011_2 : neue Friedhofssatzung (Gebühren) und Privates aus dem Friedhofsteam
Bericht im "Rund um den Kirchturm" 2011_1 : Winter mit viel Schnee forderte Tribut und Frühlingsbepflanzung
Bericht im "Rund um den Kirchturm" 2010_3 : Friedhofsmauer durch Suizid stark beschädigt und neue Urnengemeinschaftsfelder
Bericht im "Rund um den Kirchturm" 2010_2 : kein Artikel
Bericht im "Rund um den Kirchturm" 2010_1 : Langer Winter und kirchenrechtl. Verwaltung umgestellt
Bericht im "Rund um den Kirchturm" 2009_3 : Teamvorstellung Friedhöfe Hülsmannstraße und Dachstraße
Bericht im "Rund um den Kirchturm" 2009_2 : Zuständigkeitserweiterung und verwaltungstechnische Umstrukturierungen
Bericht im "Rund um den Kirchturm" 2009_1 : Ausweitung der Zuständigkeit, Baumschnitt, neue Tür in der Trauerhalle...
Bericht im "Rund um den Kirchturm" 2008_3 : Auszeichnung "Überprüfter Fachbetrieb Friedhofsgärtnerei"
Bericht im "Rund um den Kirchturm" 2008_2 : kein Artikel
Bericht im "Rund um den Kirchturm" 2008_1 : Baumschnittarbeiten auf dem Friedhof
Bericht im "Rund um den Kirchturm" 2007_3 : Klasse des Mädchengymnasiums verlegte Unterrichtseinheit auf den Friedhof
Bericht im "Rund um den Kirchturm" 2007_2 : Abschluss der Wegebaumaßnahmen und Errichtung eines neuen Betriebshofes
Bericht im "Rund um den Kirchturm" 2007_1 : Vorstellung der verschiedenen Begräbnisarten
Bericht im "Rund um den Kirchturm" 2006_3 : Neues Urnengemeinschaftsfeld
Bericht im "Rund um den Kirchturm" 2006_2 : Neues Fenster in der Trauerhalle und neues Urnengemeinschaftsfeld
Bericht im "Rund um den Kirchturm" 2006_1 : Frühjahrsbepflanzung und neues Urnengemeinschaftsfeld
Bericht im "Rund um den Kirchturm" 2005_3 : Wegereinigung und Winterdienst
Bericht im "Rund um den Kirchturm" 2005_2 : Grünflächen, Renovierung der Friedhofskapelle
Bericht im "Rund um den Kirchturm" 2005_1 : Wasser
Bericht im "Rund um den Kirchturm" 2004_3 : Abfallentsorgung
Bericht im "Rund um den Kirchturm" 2004_2 : Wegebau, Zisternen (4)
Bericht im "Rund um den Kirchturm" 2004_1 : Wegebau, Hochkreuz, Zisternen (3)
Bericht im "Rund um den Kirchturm" 2003_3 : Zisternen (2)
Bericht im "Rund um den Kirchturm" 2003_2 : Zisternen
Bericht im "Rund um den Kirchturm" 2002_3 : Wegebau
Bericht im "Rund um den Kirchturm" 2002_2 : Baumschnittarbeiten
Bericht im "Rund um den Kirchturm" 2002_1 : Gebühren (nicht mehr gültig)
Bericht im "Rund um den Kirchturm" 2001_3 : Allgemeines



Aktuelle Gebühren: (Stand 05/2011)

  Nutzungszeitraum  Gebühr Anmerkungen
Reihengrab 30 Jahre 800,00 EUR  
Wahlgrab
(Verlängerung möglich)
30 Jahre 1.200,00 EUR
+37,50 EUR
(???)
je Platz
je Platz und je Jahr
nach Ablauf der Nutzungszeit
Urnenwahlgrab 20 Jahre 600,00 EUR für 2 Urnen
gilt nur für Friedhof an der Hülsmannstraße
Urnengemeinschaftsgrab   600,00 EUR je Urne


Trauerhalle, Grabbereitung   (Sarg) 855,00 EUR
Trauerhalle, Grabbereitung   (Urne) 330,00 EUR
Trauerhallennutzung   150,00 EUR


Möchten Sie außer diesen Informationen mehr wissen, so wenden Sie sich jederzeit an mich.
Sie finden mich entweder im Büro an der Trauerhalle, in der Gärtnerei oder auf dem Friedhof.

Winfried Paus
Friedhofsgärtner
Weidkamp 66
45355 Essen
Tel. 67 11 10
Internet: http://www.winfried-paus.de
e-mail: info@winfried-paus.de


aus dem "Rund um den Kirchturm 2/2011":

Liebe Gemeindemitglieder!

Es ist Spätsommer, die meisten von Ihnen waren bereits im Urlaub, einige sind es noch. Wie schon im Vorjahr hatten wir früh im Jahr - Ende April bis Ende Juni - wieder extreme Temperaturen mit gleichzeitig wenig Niederschlägen. In dieser Phase war es auf den Friedhöfen tagsüber recht ruhig, die Aktivitäten der Besucher (Gießen, gießen,...) beschränkten sich auf die angenehmeren Morgen- und Abendstunden.

Ähnlich ist es auch jetzt wieder. Die Bepflanzungen der Beete sind längst alle erfolgt, der Wildwuchs wächst nicht mehr so stark wie im Frühjahr und die Arbeiten drehen sich zumeist um das Wässern und Schneiden. Die Bodendecker und Hecken sind im Juni und Juli das erste Mal zurückgeschnitten worden. Der zweite Schnitt erfolgt dann im September.

Organisatorisch bzw. hoheitlich gibt es seit 01.Mai 2011 Neuigkeiten.

Für alle fünf Friedhöfe der Pfarrei St. Dionysius

gibt es eine neue, einheitliche Friedhofssatzung, mit ebenso einheitlichen Gebühren für die verschiedenen Grabarten und Leistungen.

Aktuelle Gebühren: (Stand 05/2011)

  Nutzungszeitraum  Gebühr Anmerkungen
Reihengrab 30 Jahre 800,00 EUR  
Wahlgrab
(Verlängerung möglich)
30 Jahre 1.200,00 EUR
+37,50 EUR
(???)
je Platz
je Platz und je Jahr
nach Ablauf der Nutzungszeit
Urnenwahlgrab 20 Jahre 600,00 EUR für 2 Urnen
gilt nur für Friedhof an der Hülsmannstraße
Urnengemeinschaftsgrab   600,00 EUR je Urne


Trauerhalle, Grabbereitung   (Sarg) 855,00 EUR
Trauerhalle, Grabbereitung   (Urne) 330,00 EUR
Trauerhallennutzung   150,00 EUR

Es gibt noch weitere Möglichkeiten der Beisetzung (Sarggemeinschaftsgräber, Eheurnengemeinschaftsgräber, Urnen auf vorhandenen Wahlgräbern zusätzlich beisetzen...), die hier nicht alle aufgeführt sind. Auf den Friedhöfen oder in der Friedhofsverwaltung kann man sich darüber informieren lassen.

Die Friedhofssatzung liegt dort in gedruckter Form vor - zur Einsicht oder auch zur Mitnahme.

Alle Interessierten sind gerne gesehen, wir nehmen uns gerne die Zeit, in Ruhe zu informieren und zu beraten.

Eine "Ära" ist zu Ende gegangen

Die meisten haben es bereits erfahren, am 22.Mai 2011 ist mein Vater mit 81 Jahren verstorben und hat seine letzte Ruhestätte hier auf dem Friedhof an der Hülsmannstraße gefunden.

Seit 1944 (mit 14 Jahren) war er hier auf dem Friedhof tätig. Zunächst als Mitarbeiter bei meinem Großvater (Fritz), dann in Eigenverantwortung bis zum Jahr 1988. Ab 1988 übergab er die Regie in meine Hände, blieb jedoch immer als helfender und beratender Vater an meiner Seite. Arbeitete mein Vater anfangs noch voll mit, so zog er sich in den letzten Jahren dem Alter und seiner Erkrankung geschuldet mehr und mehr zurück, bis es ihm zum Schluss gar nicht mehr möglich war, am Geschehen auf dem Friedhof teilzuhaben. Neben der Familie lag ihm der Friedhof mit der Gärtnerei immer sehr am Herzen. Nach insgesamt 67 Jahren auf dem Friedhof ist dieses Kapitel nun leider zugeschlagen, er wird in unserer Erinnerung aber weiter gegenwärtig bleiben.

Gleichzeitig ist auch ein neues Kapitel aufgeschlagen worden: Mein ältester Sohn Robin hat Anfang Juli 2011 seine Friedhofsgärtner-Ausbildung mit Erfolg abgeschlossen und ist zu uns in das Team an der Hülsmannstraße dazugestoßen. Seine Ausbildung hatte er bei einem Essener Kollegen gemacht und mit gutem Ergebnis beendet.

Schade, das mein Vater dies nicht mehr miterleben durfte, es hätte ihn ungemein gefreut, die vierte Generation auf dem Gemeindefriedhof an der Hülsmannstraße zu sehen.

Sie, liebe Gemeindemitglieder, werden Robin in den kommenden Jahren bestimmt auf dem Friedhof kennenlernen.

Winfried Paus


Zurück zum Inhalt



aus dem "Rund um den Kirchturm 1/2011":

Liebe Gemeindemitglieder!

Der Winter ist vorbei und der Frühling lockt. Das Jahr 2010 hatte es - was den Schnee angeht - aber so richtig in sich. So wie das Jahr begonnen hatte, nämlich mit viel Schnee und langer Kälte, genauso verabschiedete es sich auch wieder. Für unsere Breiten mittlerweile untypisch gab es weiße Weihnachten. Was für die Kinder zum Rodeln und für Schneeballschlachten toll war, stellte für uns auf dem Friedhöfen eine große Herausforderung dar.

Schon zu Beginn des Dezembers fielen die ersten Flocken. Anfangs war die Schneebeseitigung noch einfach, doch als die Schneemengen immer mehr und mehr wurden, wussten wir irgendwann gar nicht mehr, wohin mit den Schneemassen. Die Minikipperfahrzeuge mit den angebauten Schneeschilden hatten irgendwann einfach Schwierigkeiten, die Schneemengen rechts und links wegzuschieben. Mit Schneeschaufeln und Muskelkraft mussten wir ordentlich schuften.

Dass es tagsüber taute und dann anschließend nachts wieder zu Eis gefror, tat sein übriges.

Heiligabend passierte uns dann das Unglück, dass das Schneeschild am Fahrzeug wegen des Schneegewichts brach. Um Unfallgefährdungen auszuschließen, beschlossen wir die Friedhofstore zu schließen. Erst am Mittag des ersten Weihnachtstages öffneten wir den Friedhof wieder, nachdem das Schneeschild repariert und der Schnee geräumt war.

Generell kamen wir damit noch recht glimpflich davon. Ein benachbarter Friedhof war längere Zeit für Besucher gesperrt, da Diebe das ganze Salz in einer nächtlichen Aktion gestohlen hatten. Der ganze Friedhof dort war ohne Salz eine einzige Rutschbahn und wurde nur zu den Beisetzungen geöffnet - zumindest zeitweilig.

Diese Beeinträchtigungen sind nur mit der nötigen Gelassenheit und einer Portion Humor zu meistern.

Nun ist das Frühjahr aber mit Macht eingekehrt. Die Beete auf den Grabstätten sind wieder mit Stiefmütterchen in den verschiedenen Farben, mit Bellis, Myosotis, Zwiebeln oder als bunte Beete bepflanzt.

Die gärtnerischen Anlagen, z.B. bei den Wasserstellen, zeigen ebenso Farbe, wie die Bäume und Sträucher mit ihrem zarten Grün.

Bis Ostern werden die Grabstätten noch mit Piniendecker abgedeckt, damit sie noch freundlicher aussehen. Die Grabstätten mit Boden bedeckender Gestaltung werden noch einmal extra abgesaugt, damit die Samenkapseln der Bäume nicht aufkeimen können. Zu Beginn des Monats März sind alle Wasserstellen (mit Leitungswasser) wieder aktiviert worden und die Gießkannen an die jeweiligen Gießkannenhalter der Wasserstellen verteilt worden.

Jetzt dürfte es allen Besuchern bzw. Grabstättennutzern wieder leicht fallen, die jeweilige Grabstätte zu pflegen (pflanzen und gießen). Für diejenigen, die es vielleicht noch nicht wissen, in der Gärtnerei (Friedhof Hülsmannstraße) haben wir immer auch Werkzeug zum Ausleihen bereit. Auf dem Friedhof an der Dachstraße sind wir gerade dabei, unseren dortigen Firmenbetriebshof einzurichten.

Im Winter sind die großen, alten Wacholderbüsche gerodet worden und ein Holzzaun ist bereits gesetzt. Jetzt fehlt nur noch der Eingangsbereich zu unseren Garagen mit Tor und Gitterzaun. Nach dessen Fertigstellung werden wir auch auf dem Friedhof an der Dachstraße Werkzeug zum Ausleihen bereit stellen, sowie auch Substrate (Piniendekor und Blumenerde) und Pflanzen verkaufen können. Bislang war dies nur ganz begrenzt möglich, da wir keine Stellmöglichkeit für die Verkaufswagen hatten.
Winfried Paus


Zurück zum Inhalt



aus dem "Rund um den Kirchturm 3/2010":

Liebe Gemeindemitglieder!

Allerheiligen ist vorbei, der Herbst neigt sich dem Ende zu und der nächste Winter kommt bestimmt - hoffentlich nur nicht mit soviel Schnee wie im letzten Winter.

In den vergangenen Wochen haben wir wieder überwiegend mit den großen Mengen an Laub zu tun gehabt. Die Grabstätten waren zu Allerheiligen wieder neu bepflanzt - mit Heidepflanzen, als bunte Herbstbeete oder als Winterteppichbeete - frisch mit Piniendekor abgedeckt und wöchentlich vom Laub befreit worden. Parallel dazu wurde Laub von den Wegen, Wiesenflächen und Freiflächen ebenfalls entfernt. Insgesamt wurden wieder mehrere Großraumcontainer mit dem anfallenden Laub gefüllt.

Anfang Oktober ereignete sich auf dem Friedhof an der Hülsmannstraße ein tragischer Unfall / Todesfall. Ein junger Mann fuhr mit seinem Motorrad frontal in Höhe der Stolbergstraße gegen die Friedhofsmauer und riss ein ca. 1,50m großes Loch hinein. Der Motorradfahrer fuhr mit voller Absicht und hoher Geschwindigkeit gegen die Mauer.

Die ihn erdrückenden Probleme müssen für ihn so enorm groß gewesen sein, dass er keinen anderen Ausweg daraus wusste, als den Suizid auf diese Weise. Der junge Mann (36) aus Essen-Dellwig starb am Unfallort, die Maschine brannte aus.

Die Probleme, welche die meisten von uns haben, sind im Vergleich dazu wohl reine "Luxusprobleme", die leicht gelöst werden können. Wir sollten im Miteinander öfter einmal daran denken. Oft nehmen wir unsere "Probleme" so fürchterlich wichtig, wir vergreifen uns dann mal im Ton. In Ruhe lässt sich doch eigentlich fast alles lösen, wenn sich jeder ein wenig zurücknimmt.

Die Reparatur und Restauration der beschädigten Mauer wird noch etwas dauern. Zunächst ist das Loch nur provisorisch verschlossen. Blumen und Kerzen werden noch regelmäßig niedergelegt. Insgesamt muss die Friedhofsmauer auf der Länge zwischen beiden Pfeilern abgetragen, neue "alte" Backsteine beschafft und dann in der Länge von 8,00 bis 10,00m neu aufgemauert werden. Gegebenfalls muss auch die Abdeckung neu gegossen (Beton-Fertigteile) werden.

Auf den Friedhöfen hat sich auch Neues ergeben. An der Dachstraße sowie an der Hülsmannstraße sind die jeweils ersten Urnengemeinschaftsfelder zwischenzeitlich voll belegt worden. Bereits im Sommer haben wir an der Hülsmannstraße ein neues Urnengemeinschaftsfeld eingerichtet - oberhalb des Hochkreuzes an der "Lindenallee". Die ersten beiden "Inseln" sind hier schon belegt. An der Dachstraße sind wir gerade dabei, eine Fläche für ein Urnengemeinschaftsfeld herzurichten, optisch so ausgelegt, wie wir es seit fünf Jahren an der Hülsmannstraße durchführen.

Die endgültige Gestaltung dazu wird noch bis zum Winter dauern. Ein zentraler Platz für das Ablegen des Blumenschmucks muss noch erstellt werden, genauso wie die Rahmenbepflanzung.

An alle diejenigen, welche die Urnengemeinschaftsgräber nutzen bzw. dort ihrer Angehörigen gedenken: Bitte denken Sie daran, den Blumenschmuck etc. nur an den dafür vorgesehenen Plätzen niederzulegen.

Winfried Paus


Zurück zum Inhalt



aus dem "Rund um den Kirchturm 2/2010":

Liebe Gemeindemitglieder!

Haben Sie Fragen oder Anregungen? Wenden Sie sich jederzeit an mich! Sie finden mich entweder im Büro an der Trauerhalle, in der Gärtnerei oder auf dem Friedhof.
(kein ausführlicher Bericht)

Winfried Paus


Zurück zum Inhalt



aus dem "Rund um den Kirchturm 1/2010":

Liebe Gemeindemitglieder!

Das Frühjahr beginnt nun allmählich und wir alle freuen uns darauf. Freuen uns auf die Zwiebelgewächse, die nun endlich sprießen (Tulpen, Krokusse, Narzissen) und die Farben der Frühlingsblumen.

Der Winter hat uns im zurückliegenden Jahr doch arg gefangen genommen. Er war für unsere Verhältnisse sehr lang.

Zudem gab es auch mehr als genug Schnee. Auf jeden Fall mehr als uns auf den Friedhöfen lieb war. Fast täglich - also auch an den Wochenenden - musste entsprechend Schnee geräumt werden. Mit Hilfe von Schneeschilden, montiert an die Minikipper-Fahrzeuge und Schneebesen war dies zwar gut möglich, aber zeitintensiv.

Zudem war der Einsatz von Salz nicht möglich - zumindest auf dem Friedhof an der Hülsmannstraße - da das Salz beim Schneetauen sonst in die Wasserzisternen gespült würde und das "Salzwasser" anschließend für das vorgesehene Gießen der Pflanzen nicht mehr zu gebrauchen wäre. Lediglich auf den Gehwegen außerhalb des Friedhofs entlang der Hülsmannstraße und des Weidkamps kam gelegentlich Salz zum Einsatz.

So schön der Anblick der Winterlandschaft auf den Friedhöfen auch war, für uns war der "lange" Winter kontraproduktiv und hat uns ins "Hintertreffen" gebracht.

Die Veränderungen, die wir gerade auf den Friedhöfen an der Dachstraße vorgehabt hatten, konnten nur im kleinen Maße realisiert werden. Nur in Teilbereichen der Friedhofsfelder konnten wir die angestrebten Rückschnitte und Rodungen von allzu großen Hecken und Pflanzen durchführen.

Weitere Maßnahmen, die in der jüngeren Vergangenheit vernachlässigt worden sind, werden bis zum nächsten Jahreswechsel warten müssen.

Nun steht in jedem Fall das Bepflanzen der Grabstätten, die Grabpflege und die Sauberhaltung der Friedhöfe mit Abfallentsorgung, Wegesäuberung und Rasenschnitt im Vordergrund. Friedhofsgestaltende Maßnahmen finden in dieser Phase bis Oktober eher weniger Platz.

Beim Lesen dieser Zeilen sollte die Frühjahrsbepflanzung normalerweise abgeschlossen sein und die Grabstätten der Friedhöfe mit strahlenden Farben leuchten. Zu Ostern werden alle Grabstätten ohne komplette Bodendeckergestaltung noch mit Piniendekor abgedeckt und die Bodendeckergräber gründlich abgesaugt.

Gleichzeitig wird es Zeit für die Neuanlage von Grabstätten, damit alles bis Ostern erstellt ist.

Die Veränderung bezüglich der Verwaltung der fünf Pfarrfriedhöfe

ist nunmehr abgeschlossen. Frau Neuhaus in der Friedhofsverwaltung Dionysiuskirchplatz 11 ist für die "hoheitlichen" Aufgaben auf den Friedhöfen zuständig (Öffnungszeiten und telefonische Erreichbarkeit siehe Gemeindeblatt S.21 Friedhofsverwaltung).

Zu den "hoheitlichen Aufgaben" gehören Grabnutzungsverlängerung, Neuerwerb von Grabstätten, Grabrückgaben (ggf. Teilungen), Beurkundungen und Gebührenbescheide die Grabstätten betreffend.
Selbstverständlich dürfen Sie mich bzw. uns jederzeit auch auf den Friedhöfen diesbezüglich ansprechen. Ihre Anliegen werden wir unverzüglich an Frau Neuhaus in der Friedhofsverwaltung weiterleiten. Auch bei Fragen zu Grabstätten und deren Gebühren können Sie sich vertrauensvoll an mich / uns wenden. Wir werden Ihnen, so weit möglich, helfen.

Winfried Paus


Zurück zum Inhalt



aus dem "Rund um den Kirchturm 3/2009":

Liebe Gemeindemitglieder!

Die Totengedenktage "Allerheiligen" und "Allerseelen" sind schon vorüber und wir haben auf den Friedhöfen in den vergangenen Wochen die meiste Zeit mit dem Entfernen der enormen Laubmengen verbracht. Die Grabstätten sind zu Allerheiligen hergerichtet worden: mit Beetbepflanzungen, Schalenbepflanzungen, Gestecken und Piniendekor-Abdeckung.

Die beiden Teams auf den Friedhöfen haben bis kurz vor Allerheiligen - nämlich bis zum späten Samstag Nachmittag - die nötigen Arbeiten ausgeführt: Leeren der Abfallkästen, Leeren der Abfalltonnen für Kunststoffabfälle, Fegen der Wege und Flächen und natürlich Säubern der Grabstätten, die in Grabpflege sind.

Nachdem nun die Laubmengen beseitigt sind, können wir uns auf die nächsten Aufgaben - Gehölz- und Baumschnitt - konzentrieren. Gleichzeitig geht das erste Jahr der Zuständigkeit für die beiden Gemeindefriedhöfe an der Dachstraße zu Ende. Dabei hat das Team bestehend aus:
Martin Mühlberg, Ina Podstufka, Mike Martini und Dorothea Keller begonnen, das Erscheinungsbild der beiden Gemeindefriedhöfe (Dio II / Dachstraße und Fronleichnam/ Essingweg) positiv zu verändern. Natürlich wird es noch einige Jahre dauern, bis dies nachhaltig zu sehen ist.

Neben dem Team von der Dachstraße darf ich Ihnen hier auch das Team von der Hülsmannstraße vorstellen, dass von Herrn Henneboele geführt wird.
Dazu gehören: Andreas Henneboele, Thorsten van der Mee, Heinz Schulze, Günter Böhme, Inga Reinders und als Auszubildender Daniel Krüger.

Die Teams sind nicht starr den Friedhöfen zugeteilt, gerade in der Urlaubszeit wechselt der Einsatzbereich durchaus häufiger. Ihre Wünsche oder Anregungen dürfen Sie gerne jedem der Mitarbeiter mitteilen. Sie werden dann notiert und an mich weitergeleitet.

Im Herbst - kurz vor Allerheiligen - ist eine große Imagekampagne für das Themengebiet "Friedhöfe" gestartet worden. Es handelt sich hierbei um eine bundesweite Kampagne, die von allen Friedhofgärtnern in Deutschland und den verschiedenen Verbänden - z.B. Bund deutscher Friedhofsgärtner und Treuhandstellen - getragen und finanziert wird. Inhalt dieser Kampagne - die mit Werbung im ZDF sowie in den Printmedien lief und läuft - ist es, die Friedhöfe wieder verstärkt in den Fokus der Menschen zu bringen. Der Tod und das Sterben spielt sich in der heutigen Gesellschaft quasi nur noch im Verborgenen ab, wird aus dem Alltag verdrängt und gehört doch unweigerlich zum Leben dazu.

Hinzu kommt, dass damit verbunden immer mehr friedhofsfremde Bestattungen durchgeführt werden (Friedwald, Aschestreufelder,...) sowie anonyme Formen der Bestattung. Dabei ist es enorm wichtig, einen Ort der Trauer zu haben, um sich diesem Schmerz, diesem Verlust zu stellen.

Die Hinterbliebenen brauchen in der Regel diesen Ort (Grabstätte und Friedhof), um die Realität des Verlustes zu begreifen. Hier, und nur hier, können sie an ihrem Verlust, ihrer Trauer arbeiten und den Schmerz überwinden. Leider ist in der heutigen Zeit häufig eine "Entsorgungsmentalität" festzustellen, gegen die sich diese Kampagne der Friedhofsgärtner auch richtet.

Unter www.es-lebe-der-friedhof.de kann sich jeder in Ruhe die Inhalte der Kampagne ansehen und erfahren, dass Friedhöfe keine trostlosen, leeren Räume sind. Ganz im Gegenteil. Der Friedhof lebt, und zwar durch und mit jedem Einzelnen, der ihn besucht und mit Leben erfüllt.

Jeder Mensch ist ein Individuum und das Gedenken an einen geliebten Menschen ist entsprechend individuell. Dieses kann sich ausdrücken in der Art der Grabgestaltung - wie die Fotos und Spots der Kampagne zeigen - die individuellen Eigenarten / Vorlieben können durchaus Einzug halten bei der Gestaltung der Grabstätte.
Winfried Paus


Zurück zum Inhalt



aus dem "Rund um den Kirchturm 2/2009":

Liebe Gemeindemitglieder!

Es ist Sommer, richtig Sommer mit extremen Temperaturen (zumindest bei Entstehung des Textes). Viele waren bereits im Urlaub, einige werden in Kürze noch verreisen.

Auf den Friedhöfen ist es recht ruhig und wir können die anfallenden Arbeiten - Schnittarbeiten, gießen, fegen und sonstige Pflegearbeiten - mit der nötigen Ruhe ausführen.

Das ist auch mal wieder nötig, denn das erste Halbjahr 2009 hatte es in sich - zumindest für unsere Teams auf den Friedhöfen.

Die neue Herausforderung mit Übernahme der Betreuung der beiden Friedhofsteile an der Dachstraße verlangte uns alles ab. Andere Gepflogenheiten, neue Gesichter, etwas andere Arbeitsabläufe, neue Mitarbeiter im Team und noch vieles mehr. Da gleichzeitig auch eine neue Friedhofsverwaltung für die fünf Pfarrei-Friedhöfe eingerichtet worden war, mussten nämlich parallel die Zuständigkeiten neu geregelt und eingeschliffen werden. Dies alles ist nun weitgehend abgeschlossen.

Hinter den Kulissen, in den jeweiligen Gremien, wird auch weiter fleißig gearbeitet. Die fünf Friedhöfe der Großpfarrei haben durchweg (noch) eigene Friedhofs- und Gebührenordnungen, die es für die Zukunft zu vereinheitlichen gilt. Dies wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Zu gegebener Zeit werde ich an dieser Stelle darüber informieren.

Als Mitarbeiterin für die Friedhofsverwaltung wurde Frau Neuhaus, die vorher im Pfarrbüro von St. Fronleichnam tätig war, eingestellt. Die Geschicke der auf den Friedhöfen werden nun in enger Zusammenarbeit von Friedhofsverwaltung, Friedhofsgärtnern und Friedhofsausschuss des KV gelenkt.

Bei Fragen bzw. Anliegen, welche die Friedhöfe Hülsmannstraße, Dachstraße / Wallstraße und Dachstraße / Essingweg betreffen, können Sie sich auch weiterhin an mich wenden. Ich werde Ihre Anliegen an die Friedhofsverwaltung weiterleiten bzw. Fragen beantworten.

In Vertretung für mich steht Ihnen Herr Henneboele auf dem Friedhof an der Hülsmannstraße und Frau Keller auf den Friedhöfen an der Dachstraße gerne zur Verfügung. Ihre Fragen, Anliegen oder Anregungen werden von den genannten Personen - sofern notwendig - an mich weitergeleitet.

Winfried Paus

Zurück zum Inhalt



aus dem "Rund um den Kirchturm 1/2009":

Liebe Gemeindemitglieder!

Wie schon in der letzten Ausgabe "Rund um den Kirchturm" angedeutet, hier noch einmal abschließend der Stand der Zuständigkeit für unsere Gemeindefriedhöfe.

Zusätzlich zur Betreuung und Zuständigkeit des Friedhofs an der Hülsmannstraße ("Dionysius 1") haben wir zum neuen Jahr auch die Betreuung des Friedhofs an der Dachstraße ("Dionysius 2", sowie des Friedhofs von St. Fronleichnam - Dachstraße / Essingweg - übernommen. Neben den auszuführenden Grabpflegeaufträgen stehen wir nun für die anfallenden Arbeiten auf den dortigen Friedhöfen (Abfallentsorgung, Rasenschnitt, Wegesäuberung etc.) ein und führen auch die Beisetzungen durch.

Sollten Sie also Fragen zu Grabstätten, z.B. Nutzungszeiten, gebühren etc., haben, die die Friedhöfe an der Dachstraße betreffen, so dürfen Sie sich gerne an uns / mich wenden. Wenn irgend möglich, helfen wir gerne.

In den nächsten Jahren wollen wir versuchen, dem Erscheinungsbild der Gemeindefriedhöfe an der Dachstraße unseren Stempel aufzudrücken. Als erstes werden wir die zahlreichen Wasserstellen mit neuen Friedhofsgießkannen ausstatten. Ansonsten sind wir mit einem Team täglich als Ansprechpartner vor Ort.

Bei der jährlichen Baumschnittaktion standen diesmal vorrangig die beiden Lindenalleen im Fokus, sowie einzelne Linden an der Kriegsgräberanlage.

Zudem mussten zwei alte, morsche Eschen gefällt werden, deren Stämme bereits von innen heraus stark faulten und eine Unfallgefährdung darstellten. Die anfallenden Äste und Stämme, sowie über das letzte Jahr angesammelte Schnittgut wurde anschließend mittels eines gemieteten Buschholzhäckslers klein gehäckselt. Aus ca. 50m³ Schnittgut wurde somit ein überschaubares Häuflein Mulch geschreddert, das anschließend auf unbelegte Flächen ausgebracht worden ist.

Es konnten somit Entsorgungskosten eingespart werden, was mit dazu beiträgt, dass die Friedhofsgebühren so niedrig sind.

Zum wiederholten Mal fand auf dem Friedhof an der Hülsmannstraße in der Trauerhalle eine Unterrichtseinheit einer neunten Klasse des Mädchengymnasiums Borbeck statt. Im Religionsunterricht zum Thema "Tod und Sterben" gab es dann auch viele sehr irdische Fragen zum Sterben, Durchführen und Ablauf von Beisetzungen und zum Friedhof generell. Gemeinsam mit zwei Mitarbeiterinnen des Beerdigungsinstituts Marré konnten die vielen Fragen der Schülerinnen und des Lehrers zufrieden stellend beantwortet werden.

Abschließend konnten die Schülerinnen beim gemeinsamen Rundgang über den Friedhof die verschiedenen Grabstättenmöglichkeiten sehen: - Reihengräber - Wahlgräber - Urnengräber - Gemeinschaftsgräber - Kriegsgräber und Kindergräber -.

Dies wird wohl nicht die letzte Unterrichtseinheit auf dem Friedhof gewesen sein. Eine aus unserer Sicht gute Aktion in der Trauerhalle.

Apropos Trauerhalle: Mit Einbau der neuen Glastüren - ganz im Stil der Glasfront - ist der Umbau jetzt abgeschlossen. Die Glasfront erscheint jetzt im einheitlichen Design. Sie alle sind eingeladen, die anzusehen.

In naher Zukunft werden nun noch einige Schönheitsarbeiten in der Trauerhalle stattfinden, die sich aber überwiegend auf Malerarbeiten beschränken.

Winfried Paus


Zurück zum Inhalt



aus dem "Rund um den Kirchturm 3/2008":

Auszeichnung "Überprüfter Fachbetrieb Friedhofsgärtnerei" mit der höchsten Punktzahl aller im Sommer überprüften Friedhofsgärtnereien

Liebe Gemeindemitglieder!

Bevor ich Ihnen Neues von unserem Gemeindefriedhof an der Hülsmannstraße berichte, möchte ich noch Neues in eigener Sache mitteilen.

Im Sommer hatten wir in der Friedhofsgärtnerei - wie alle 4 Jahre - Besuch der Kommission des Zentralverbandes Gartenbau. Diese überprüften turnusgemäß, ob wir auch weiterhin das Qualitätszeichen "Überprüfter Fachbetrieb Friedhofsgärtnerei" tragen dürfen.

Um nämlich das Qualitätszeichen tragen zu dürfen, und damit werben zu könne, muss das Unternehmen Bestleistungen in allen Bereichen zeigen: bei der Grabgestaltung, bei der Grabpflege und Dauergrabpflege, aber ebenso beim Service, Erscheinungsbild, sowie in der Kommunikation. Auch das Büro des friedhofgärtnerischen Fachbetriebes wird auf entsprechende Kundenfreundlichkeit überprüft.

Das Qualitätszeichen wird an Friedhofsgärtnereien verliehen, die sich durch besonders gute fachliche Leistungen auszeichnen und soll dem qualitätsbewussten Kunden signalisieren, dass ihm hier fachmännische Dienstleistung angeboten wird.

Wir konnten in allen Bereichen überzeugen und erhielten die Auszeichnung mit der höchsten Punktzahl aller im Sommer überprüften Friedhofsgärtnereien. Das Zeichen "überprüfter Fachbetrieb Friedhofsgärtnerei" dürfen wir seit 1992 tragen und wir werden uns in Zukunft anstrengen, auch bei der nächsten Überprüfung in 4 Jahren wieder ausgezeichnet zu werden.

Und nun zu den News von unserem Friedhof: Was bislang auf dem Friedhof fehlte, waren Fahrradständer. Wer mit dem Fahrrad zum Friedhof kam - gerade in den Sommermonaten - der musste sein Fahrrad wohl oder übel mit zur Grabstätte nehmen. Jetzt haben wir den ersten Fahrradständer - als Spende - in der Nähe des Eingangs an der Zielstraße installiert. Wer von dort kommt, kann sein Fahrrad also jetzt dort abstellen und sichern.

Im kommenden Winter werden wir - im Zuge eines Umbaus in der Friedhofsgärtnerei - einen weiteren Ständer am Eingang vom Weidkamp installieren, direkt neben der Gärtnerei.

Wie schon auf einigen anderen Essener Friedhöfen konnten wir in jüngster Vergangenheit auch 60 lila Gießkannen aus einer großen Aktion bekommen. Die Gießkannen sind - wie erwähnt - lila und tragen u. a. die Aufschrift "Friedhofsgießkanne".

Wir bauen darauf, dass nun nicht mehr so viele Gießkannen abhanden kommen, wie bisher. Sind selbige doch durch die Farbe und den Aufdruck klar zuzuordnen.

In diesem Zusammenhang darf ich noch einmal darauf hinweisen, vorrangig Wasser aus den Zisternen (Regenwasser) zu pumpen und weniger aus den Wasserstelen (städtisches Frischwasser), um einfach Kosten zu sparen und die Gebühren weiterhin günstig zu halten.

Den Winter über wird das Stadtwasser abgesperrt, die Zisternen sind aber durchweg gefüllt und Wasser kann dort immer - außer bei Frost - abgepumpt werden.

Abschließend noch ein Hinweis in eigener Sache: Der Friedhofsgärtner-Kollege van Hal - Friedhofgärtner auf dem Gemeindefriedhof an der Dachstraße - geht zum Jahresende in den Ruhestand. Die bisher von ihm dort ausgeführten Grabpflegeaufträge werden ab Januar 2009 von unserem Team betreut. Somit sind wir ab dem nächsten Jahr täglich auf den Friedhöfen an der Dachstraße zugegen. Bisher sind wir dort nur alle 14 Tage an 2 Tagen anzutreffen.

Winfried Paus

Zurück zum Inhalt



aus dem "Rund um den Kirchturm 2/2008":
kein Artikel


aus dem "Rund um den Kirchturm 1/2008":

Liebe Gemeindemitglieder!

Der Frühling steht vor der Tür, der Winter liegt in den letzten Zügen. Wir bereiten gerade die neue Frühlingssaison mit der entsprechenden Bepflanzung von Zwiebelgewächsen, Stiefmütterchen und weiteren Frühlingsblumen vor, um erneut Farbe auf den Friedhof zu "zaubern".

Der Friedhof an sich ist noch sehr sauber – im Herbst und Winter wurde ein guter Job getan – abgesehen von einigen Sturmschäden, die wir beseitigen mussten, konnten wir uns auf einige wichtige Aufgaben konzentrieren.

Die freien Flächen (unbelegte, ungenutzte Grabflächen) sind gesäubert worden und anschließend mit frischem Rindenmulch abgedeckt worden. So zeigt der Friedhof weiterhin ein ruhiges, sauberes Gesicht. Größere, zusammenhängende Flächen sollen wieder begrünt werden, es werden dort Rasensamen ausgesät. Grüne Flächen haben eine beruhigende Wirkung.

Beim jährlichen Baumschnitt stand diesmal die große Kastanienallee auf dem Programm. Zu ausladende Äste, Totholz, sowie Astwerk, das sich gegenseitig an der Entfaltung hindert, wurde abgesägt. Mit einer Selbstfahrerarbeitsbühne war ein solcher Einsatz möglich.

Maschinell gut ausgerüstet, mit dem persönlichen Körperschutz ausgerüstet – Schnittschutzhose, Schnittschutzjacke, Helm, Visier und Gehörschutz – gingen wir die Aktion an.

Da Jahrzehnte kein Schnitt der Bäume erfolgt war, fiel entsprechend viel Astwerk dem Schnitt zum Opfer.

Eine Vielzahl der Äste in der Baumkrone rieb schon aneinander. Es wäre nur eine Frage der Zeit gewesen, wann eine Gefährdung durch Astbruch eingetreten wäre.

Nach erfolgreichem Schnitt haben die Baumkronen wieder etwas mehr Luft zur Entwicklung. Im nächsten Jahr steht dann die nächste Allee an, bis nach und nach alle Bäume einmal beschnitten sind.

Bemerkenswert ist übrigens, dass vor ca. einem Jahr – beim Jahrhundertsturm Kyrill – nicht ein einziger Baum auf unserem Gemeindefriedhof zu Schaden gekommen ist, von herunter gefallenem Ast abgesehen. Und dies bei dem alten Baumbestand. Wie gesagt: bemerkenswert!

Generell freuen wir uns über den großen Baumbestand – auch wenn dadurch bedingt insbesondere im Herbst viel Arbeit wartet. Gerade im Sommer bzw. in sehr heißen Perioden wissen wir den Schatten der Bäume zu schätzen.

Seit Februar 2008 ist es soweit: wir haben die "Großpfarrei" St. Dionysius mit vielen Umstrukturierungen, Sparmaßnahmen und Änderungen. Im Einzugsgebiet der Pfarrei St. Dionysius sind jetzt gleich fünf Friedhöfe:

- an der Haus-Horl-Straße (St. Michael)
- Rosenhügel (St. Maria Rosenkranz)
- an der Hülsmannstraße (St. Dionysius)
- an der Dachstraße (St. Dionysius)
- am Essingweg (St. Fronleichnam)

wobei die beiden letztgenannten auf einem Areal nebeneinander liegen
Ich werde Ihnen in Zukunft an dieser Stelle die Friedhöfe vorstellen, nebst den jeweiligen Friedhofsgärtner-/-verwalter-Kollegen.
Haben Sie Fragen oder Anregungen? Wenden Sie sich jederzeit an mich! Sie finden mich entweder im Büro an der Trauerhalle, in der Gärtnerei oder auf dem Friedhof.


Zurück zum Inhalt



aus dem "Rund um den Kirchturm 3/2007":

Liebe Gemeindemitglieder!

Längst hat der Herbst seinen Einzug gehalten, die Grabstätten sind zu Allerheiligen wieder neu bepflanzt und besonders hergerichtet worden.

Die letzten Wochen sind wir überwiegend damit beschäftigt gewesen - wie jedes Jahr im Herbst - , die großen Mengen an Laub von den Grabstätten, Freiflächen und Wegen zusammenzufegen und zu entsorgen.

Zum Vorteil hat uns dabei der neue Betriebshof mit Laderampe gereicht, konnten wir doch dadurch etliche Kubikmeter an Laub einfach "abkippen" und mussten es nicht mühselig "hochschaufeln". Gleichzeitig konnten wir die Laubmengen mit unserem Bagger von oben verdichten, so mehr Laub im Großcontainer unterbringen und somit Entsorgungsgebühren einsparen. Durch die gepflasterten Wegflächen konnten wir unsere Laubsauger-Maschinen optimal einsetzen, da das schnell abtrocknende Laub gut eingesaugt werden konnte.

Gegen den Wildwuchs in den Pflasterfugen sind wir gerade in der Testphase für neue Maschinen.

Als Alternative steht ein Gerät namens "Weedmaster" zur Verfügung. Hierbei wird der Wildwuchs mittels Infrarotstrahlung ganz kurzzeitig bestrahlt und die Pflanzenzellen zum platzen gebracht. Der oberirdische Teil der Pflanze vergeht dann langsam. In jedem Fall ist eine regelmäßige Wegpflege unabdingbar.

Nach der "Arbeitsspitze" im Oktober freuen sich meine Mitarbeiter und ich wieder auf etwas ruhigere Arbeitszeiten in der dunklen Jahreszeit.

Ende September diesen Jahres gab es eine besondere Aktion hier auf dem Friedhof an der Hülsmannstraße. Eine neunte Klasse des Mädchengymnasiums Borbeck hatte im Rahmen des Religionsunterricht das Thema Tod und Sterben. In diesem Zusammenhang gab es unzählige konkrete Fragen zu Sterben, Bestattung, Friedhof und Grabstätten.

Nach der Kontaktaufnahme durch die Lehrerin und gemeinsam mit Frau Schneider vom Beerdigungsinstitut Marré wurde kurzerhand eine Unterrichtseinheit auf unserem Gemeindefriedhof und in die Trauerhalle gelegt.

Die Schülerinnen waren sehr an dem Thema interessiert und hatten viele "irdische" Fragen. An wen wende ich mich, wie werden "Dinge" durchgeführt, wie ist die Kostenseite und vieles, vieles mehr...

Frau Schneider und ich konnten die Antworten mit den Schülerinnen erarbeiten bzw. über Vorschriften, Durchführungen oder die Kostenseite informieren.

Zum Abschluss der Unterrichtseinheit gab es noch eine Exkursion über den Friedhof. Verschiedene Grabarten - Kindergräber, Reihengräber, Wahlgräber, Kriegsgräber, Gräber für Geistliche, Urnengräber - wurden gezeigt und Nutzungs- bzw. Ruhezeiten den interessierten Schülerinnen mitgeteilt.

Alles in allem eine interessante, gelungene Unterrichtseinheit, die nicht eine einmalige Aktion bleiben sollte.

Haben Sie Fragen oder Anregungen? Wenden Sie sich jederzeit an mich! Sie finden mich entweder im Büro an der Trauerhalle, in der Gärtnerei oder auf dem Friedhof.


Zurück zum Inhalt



aus dem "Rund um den Kirchturm 2/2007":

Liebe Gemeindemitglieder!

Es ist Sommer, zumindest kalendarisch. Den ersten "Sommer" des Jahres hatten wir ja bereits im April / Mai mit 5 Wochen Hitze ohne Niederschläge. Viele von Ihnen befinden sich bereits im Urlaub und auch auf dem Friedhof ist es recht ruhig geworden, nachdem die Sommerbepflanzung auf den Grabstätten erfolgt ist. Wir sind nun hauptsächlich mit den diversen Schnittarbeiten (Bodendecker, Hecken und gärtnerisches Rahmengrün) beschäftigt. Diese Schnittarbeiten beanspruchen neben dem Gießen und der Grabpflege die meiste Zeit.

Die Mitarbeiter der Wegebaumaßnahmen befinden sich in den letzten Zügen der Maßnahmen. Der Parkplatz an der Trauerhalle ist gerade komplett neu erstellt worden, mit Randsteinen und Wasserablauf. Nach Wochen der Beeinträchtigungen sind wieder ausreichend Parkmöglichkeiten bei Trauerfeierlichkeiten vorhanden.

Dies soll normal die letzte Aktion der Wegebautruppe gewesen sein. Durch die Vielzahl der Mitarbeiter - überwiegend Auszubildende - ging es manchmal etwas turbulent zu. Dies wird sich nun wieder normalisieren.

Einen neuen Betriebshof - ebenfalls komplett gepflastert - mit "Rampe" zur leichteren und schnelleren Abfallentsorgung haben wir in den letzten Monaten ebenfalls eingerichtet bekommen. Zu sehen ist er unterhalb der Gewächshäuser neben den Baucontainern.

Hier ist richtig etwas bewegt worden, im wahrsten Sinne des Wortes. Mit riesigen L-Steinen aus Beton mussten die Höhen abgefangen werden.

Die Ausrichtung (Lot) war hier ganz wichtig, ebenso wie das Einbringen des Unterbaus und der Verdichtung mit großen Rüttelplatten.

Eine gleichmäßige Steigung, die aber nicht zu steil sein durfte, da sonst die Maschinen diese nicht bei der Entsorgung des Abfalls hätten bewältigen können, war auszuführen. In gemeinsamer Abstimmung ist dies gut gelungen, die Maschinen bewältigen den Anstieg (selbst voll beladen) problemlos und auch das "Abkippen" des Abfalls in den Großcontainer klappt hervorragend.

Alle diejenigen, die während der Bauphase gerätselt hatten, was dies nun für eine "Skisprungschanze" werden sollte, können sich den fertigen Betriebshof nun anschauen. Die diversen noch ungeordneten "Haufen" von Sand, Kies und Erde, die noch um den Bereich des Betriebshofes herum lagern, werden in naher Zukunft in ordentlichen Boxen deponiert werden.

Dann brauchen die Besucher und Nutzer der umliegenden Grabstätten nicht mehr den unschönen Anblick der abgekippten Materialien ertragen. Vielen Dank an dieser Stelle für das Verständnis, das Sie uns über den langen Zeitraum entgegen gebracht haben.

Was noch an den Laderampen fehlt sind die Geländer zur Absturzsicherung. Diese werden noch rund um die "Laderampe" von einer Fachfirma - teilweise abnehmbar - angebracht. Solange steht zur Sicherung gegen das Betreten ein Bauzaun am Eingang zur Laderampe.

Zum Ende dieser Baumaßnahme stehen nun alle "Großraumcontainer" für die verschiedenen Abfälle (Grünabfall, Steine, Kunststoffe) in einem Bereich zusammen und nicht mehr - wie seit einigen Jahren - an diversen Standorten verteilt. Die Entsorgung wird uns nun deutlich leichter fallen.

Mit Beendigung der vielen Maßnahmen auf unserem Friedhof wird nun auch der Verkehr wieder deutlich abnehmen. Was da so ständig an LKW zur Materialanlieferung bzw. zur Entsorgung des Abraums aufkam, war ganz schön nervig, ließ sich aber leider nicht vermeiden.

Wie gefällt Ihnen das Erscheinungsbild unseres Gemeindefriedhofs an der Hülsmannstraße? Gibt es Ihrerseits noch Verbesserungsvorschläge? Auch wenn es nur Kleinigkeiten sind, die Ihnen auffallen, bitte teilen Sie uns Ihre Vorschläge mit. Gerne nehmen wir Ihre Anregungen auf.

Eine Bitte gibt es meinerseits:
Bitte nehmen Sie bevorzugt immer Wasser aus den Zisternen (Handpumpen) - solange diese gefüllt sind - dies ist Regenwasser und somit kostenlos. Sie helfen damit der Gemeinde zu sparen und somit die Friedhofsgebühren so günstig und niedrig zu halten.

Haben Sie Fragen oder Anregungen? Wenden Sie sich jederzeit an mich! Sie finden mich entweder im Büro an der Trauerhalle, in der Gärtnerei oder auf dem Friedhof.


Zurück zum Inhalt



aus dem "Rund um den Kirchturm 1/2007":

Liebe Gemeindemitglieder!

Nach dem quasi nicht stattgefundenem Winter haben wir den Frühling eingeläutet und die erste Jahresbepflanzung der Grabstätten mit Stiefmütterchen, Zwiebelgewächsen und bunten Frühlingsbeeten erstellt. Somit haben wir wieder viel Farbe auf den Friedhof "gezaubert".

In dieser Ausgabe von "Rund um den Kirchturm" möchte ich Ihnen noch einmal die verschiedenen Möglichkeiten der Bestattung aufzeigen.

Zunächst können Sie eine generelle Entscheidung zwischen traditioneller Erdbestattung (Sarg) und Feuerbestattung (Urne) treffen.

Erdbestattung

1. Das Wahlgrab

Beim Wahlgrab – es kann einstellig, zweistellig oder mehrstellig sein – können Sie sich den Platz für die Beerdigung, also die Grabstätte, frei im Rahmen der zur Verfügung stehenden Grabstätten auswählen. Ob nun sonnig, schattig oder in räumlicher Nähe zu bestimmten vorhandenen Grabstätten, die Nutzungsgebühr ist immer gleich. Je Grabstelle und für 30 Jahre Nutzungszeit wird eine Gebühr von 1.125,- EUR fällig. Das entspricht 37,50 EUR je Platz und Jahr. Bei einem zweistelligen Wahlgrab sind somit 2.250,- EUR für 30 Jahre Nutzung zu entrichten.

Nach Ablauf von 30 Jahren vorgeschriebener Ruhezeit – auf unserem Friedhof – darf an die gleiche Stelle erneut eine Erdbestattung erfolgen, vorher nicht.

Nach Ablauf der 30jährigen Nutzung kann das Nutzungsrecht verlängert werden. Die entsprechende Gebühr dafür beträgt zur Zeit 37,50 EUR je Platz und Jahr. Sie können den Zeitraum der Verlängerung frei wählen.

Außerdem dürfen auf Wahlgräbern auch Urnen zusätzlich beigesetzt werden und zwar 2 Urnen je Grabstelle. Bei einem zweistelligen Wahlgrab beispielsweise können also 2 Erdbestattungen und 4 Urnenbeisetzungen erfolgen.

2. Das Reihengrab

Im Gegensatz zum Wahlgrab können Sie beim Reihengrab nichts auswählen. Es wird im aktuellen Reihengrabfeld der Reihe nach beerdigt. Der jeweils nächste Platz wird vergeben. Die Ruhezeit und Nutzungszeit beträgt auch hier 30 Jahre, jedoch ohne die Möglichkeit, das Nutzungsrecht nach Ablauf der 30 Jahre zu verlängern. Das ganze Reihengrabfeld wird nach Ablauf der vorgeschriebenen Ruhezeit eingeebnet. Ferner besteht beim Reihengrab nicht die Möglichkeit, Urnen zusätzlich beizusetzen. Dafür ist die Nutzungsgebühr mit 716,- EUR geringer als beim einstelligen Wahlgrab.

Feuerbestattung

1. Das Urnenwahlgrab

Das Urnenwahlgrab kann zwei Urnen aufnehmen, ist also ideal wenn beide (Ehe-)Partner die Feuerbestattung für sich als Bestattungsart ausgemacht haben. Das Grab kann im Urnengrabfeld ausgewählt werden und es wird zunächst ein Nutzungsrecht für 20 Jahre erworben. – Ruhezeit und Nutzungszeit betragen hier jeweils 20 Jahre – Die Nutzungsgebühr beträgt für die 20 Jahre 486,- EUR, also 24,30 EUR pro Jahr. Bei der zweiten Urnenbeisetzung muss dann das Nutzungsrecht verlängert werden, und zwar umso viele Jahre, dass auch die zweite Urne die vorgeschriebenen 20 Jahre Ruhezeit hat. Die Gebühr beträgt dabei 24,30 EUR pro Jahr der Verlängerung. Auch hier kann generell nach Ablauf der obligatorischen Nutzungszeit das Nutzungsrecht gegen eine Gebühr von 24,30 EUR je Jahr verlängert werden. Nach Ablauf von 20 Jahren Ruhezeit darf erneut an die gleiche Stelle eine Urne beigesetzt werden.

Über die Gestaltung der Urnengrabstätte können Sie frei bestimmen.

2. Das Urnengemeinschaftsfeld

Über das Urnengemeinschaftsfeld habe ich ja schon einiges geschrieben. Die jeweilige Urne wird in fortlaufender Reihenfolge beigesetzt. Je „Urneninsel“ 16 Urnen mit dem Namen auf der Gedenkstele und Bepflanzung. Die Urne und Gedenkstele bleibt 20 Jahre dort. Sie erwerben aber kein Nutzungsrecht an einer Grabstätte. Nach Ablauf der 20 Jahre wird das Urnengrabfeld wieder einer neuen Nutzung zugeführt.

Blumenschmuck etc. dürfen an der zentralen Stele niedergelegt werden, nicht aber am eigentlichen Urnenplatz, denn der ist dauerhaft bepflanzt und gepflegt.

Das Urnengemeinschaftsgrab ist als "bessere" Alternative zur anonymen Urnenbeisetzung gedacht und ideal für alle, die eigentlich die anonyme Beisetzung gewählt haben. So haben Freunde und Bekannte die Möglichkeit, ein Grab aufzusuchen. Die Gebühr für das Urnengemeinschaftsgrab beträgt je Urne 650,- EUR.

3. Urnenbeisetzung auf das Wahlgrab

Wie eingangs schon erwähnt, gibt es die Möglichkeit, Urnen auf bereits vorhandenen Wahlgrabstätten beizusetzen. Dies kann immer zusätzlich geschehen, Ruhezeiten infolge der Erdbestattung sind nicht unmittelbar zu beachten. Die Urne kann zusätzlich zur Erdbestattung beigesetzt werden.

Das Nutzungsrecht muss in einem solchen Fall gegebenenfalls derart verlängert werden, dass auch die nachträglich beigesetzte Urne mindestens 20 Jahre ruhen kann.

Die Nutzungsgebühr für die Verlängerung richtet sich dann nach der Wahlgrabgröße: 37,50 EUR je Platz und Jahr.

Der Vorteil hierbei liegt darin, dass zur bestehenden Wahlgrabstätte keine weitere, zusätzliche Urnengrabstätte erworben werden muss.

Und wofür entscheiden Sie sich?

Wenn Sie sich nicht sicher sind, für welche Möglichkeit Sie sich entscheiden sollen, dann lassen Sie sich von mir beraten. Häufig führt der Weg zur Entscheidungsfindung allerdings über die Kostenseite. Gerne rechne ich mit Ihnen die Möglichkeiten durch.

Haben Sie Fragen oder Anregungen? Wenden Sie sich jederzeit an mich! Sie finden mich entweder im Büro an der Trauerhalle, in der Gärtnerei oder auf dem Friedhof.


Zurück zum Inhalt



aus dem "Rund um den Kirchturm 3/2006":

Liebe Gemeindemitglieder!

Längst ist der Herbst eingezogen, die Natur ist in der Ruhephase und viele Laubbäume haben bereits ihr Laub abgeworfen. Das Entfernen der Blätter - ob fegen oder saugen - hat uns in den letzten Wochen am meisten beschäftigt, damit der Friedhof zu Allerheiligen einen sauberen und gepflegten Eindruck hinterlässt.

Die Herbst- / Winterbepflanzung auf den Grabstätten ist längst gepflanzt und wird bis zum Frühjahr halten. Parallel dazu haben wir auch die diversen gärtnerischen Anlagen - Zisternenbegrünungen, Sichtschutzbepflanzungen und Anpflanzungen - gesäubert.

Übrigens sind in den vergangenen Monaten auch wieder zwei komplette Grabfelder neu gepflastert worden, was uns gerade bei der Wegesauberhaltung hilft. Unsere Maschinen können wir nun immer effektiver einsetzen.

Auf dem seit einem Jahr bestehenden Urnengemeinschaftsfeld ist nun die Gedenkstele auf dem zentralen Platz aufgestellt worden. Um diese Stele können Kerzen und Blumenschmuck abgelegt werden, nicht jedoch auf der eigentlichen Urnenbelegungsfläche. Die erste "Urneninsel" ist zwischenzeitlich mit 16 Urnen voll belegt, dauerhaft bepflanzt und die Namenstele mit Daten der Beigesetzten aufgestellt.

Ist der Blumenschmuck verblüht, so nehmen wir ihn wieder weg, damit der zentrale Platz stets gepflegt aussieht.

Generell bleibt festzustellen, dass das Urnengemeinschaftsfeld als Alternative zur anonymen Urnenbeisetzung sehr gut angenommen wird.


Zurück zum Inhalt



aus dem "Rund um den Kirchturm 2/2006":

Liebe Gemeindemitglieder!

Der ersehnte Sommer hat längst Einzug gehalten. Viele von Ihnen befinden sich bereits im Urlaub, und auch auf dem Friedhof ist es recht ruhig geworden.

Die Sommerbepflanzung auf den Grabstätten ist längst gepflanzt. Alles blüht und bis zur nächsten Bepflanzung im Herbst ist noch lange Zeit. Wir haben somit Zeit für die vielen Schnittarbeiten an den Bodendeckern und Hecken. Auch die diversen gärtnerischen Anlagen - Zisternenbegrünung, Sichtschutzpflanzungen und Anpflanzungen - haben zwischenzeitlich einen Pflegeschnitt erhalten.

Parallel zu unseren Aktivitäten sind die jugendlichen Mitarbeiter der Diakonie weiter mit wegebaulichen Arbeiten beschäftigt, die wohl noch das ganze Jahr über andauern werden.

Im letzten Frühjahr ist eine weitere Erneuerung an der Trauerhalle auf dem Friedhof erfolgt. Die bisherige Glasfront ist komplett ausgebaut worden und durch eine neue - künstlerisch gestaltete - Fassade ersetzt worden.

Alle Interessierten sind eingeladen, diese neue Fassade zu besichtigen. Die eigentliche Wirkung wird nämlich erst wahrgenommen, wenn man in der Trauerhalle steht und gegen das Licht schaut.

Dann ist die "Himmelsleiter" ganz deutlich zu sehen, die "Jakobsleiter", der "Weg" zu Gott. Aber sehen Sie selbst!

Im Urnengemeinschaftsfeld - ich habe darüber ausführlich in der letzten Ausgabe vom "Rund um den Kirchturm" berichtet - ist zwischenzeitlich die erste "Insel" mit 16 Urnen besetzt worden und somit voll belegt. Eine zweite "Insel" ist gerade angefangen worden, was zeigt, dass diese Art der Urnenbestattung von vielen als bessere Alternative zur anonymen Urnenbeisetzung auf einem städtischen Friedhof auf einer Wiese angenommen wird.

Vermutlich wird zeitgleich mit dem Erscheinen dieser Ausgabe des "Rund um den Kirchturm" oder kurze Zeit später die erste Gedenkstele mit den Namen der ersten 16 Beigesetzten aufgestellt. Gleichzeitig wird die Fläche gärtnerisch gestaltet, sprich komplett begrünt. Dies verleiht der Urnengemeinschaftsanlage eine ruhige Ausstrahlung.

Die große Gedenkstele mit Inschrift auf dem zentralen Platz ist ebenfalls in Arbeit. Hier können Angehörige, Freunde und Bekannte Blumenschmuck als Andenken ablegen. Ist der Blumenschmuck verblüht, so nehmen wir ihn wieder weg, damit der zentrale Platz stets gepflegt aussieht.

Der Ruheplatz mit zwei Bänken ist hier regelmäßig benutzt. Hier verweilen häufig Friedhofsbesucher und "genießen" die Ruhe.


Zurück zum Inhalt



aus dem "Rund um den Kirchturm 1/2006":

Liebe Gemeindemitglieder!

Der Winter ist nun langsam zu Ende und wir alle freuen uns auf die ersten Blätter und Blüten an den Pflanzen.

Bei ersten Spaziergängen über den Friedhof können Sie sehen, dass wir die erste Bepflanzung der Pflanzbeete zum Frühjahr bereits durchgeführt und somit erste Farbtupfer auf die Grabstätten gezaubert haben.

Wer weiterhin bei den Spaziergängen seine Augen offen gehalten hat, konnte ein neues Grabfeld entdecken:

Das Urnengemeinschaftsfeld
Ein ehemaliges Reihengrabfeld, das schon lange Jahre ungenutzt als große Rasenfläche zu waren, ist komplett umgestaltet worden.

Mit dauerhaften – zum Teil auch blühenden – Pflanzen haben wir eine Rahmenbepflanzung gesetzt, welche das neue Grabfeld klar abgrenzt und ihm einen ruhigen Rahmen gibt.

Natursteinpflasterwege als Zugang sind angedeutet, aber nicht ganz durchgepflastert worden, um das Rasengrün nicht zu unterbrechen. Zentral ist ein Platz zum Ablegen von Blumenschmuck und Kerzen geschaffen worden, deren Stele mit Inschrift in Kürze erstellt wird.

An einem Ruheplatz – im gleichen Naturstein gepflastert, wie alle anderen Pflasterarbeiten auch – ist ebenfalls gedacht worden. Hier laden zwei Sitzbänke zum ruhigen Verweilen ein.

In die Rasenfläche – die auch noch nachgesät wird – werden einzelne "Inseln" platziert. Je "Insel" werden 16 Urnen beigesetzt werden. Die Namen der Verstorbenen werden in eine Stele eingemeißelt, die in der Mitte der jeweiligen Insel aufgestellt wird.

Die Beisetzungsfläche wird komplett mit immergrünem Bodendecker bepflanzt und auch durch uns gepflegt.

Gedacht ist dieses Urnengemeinschaftsfeld als bessere Alternative zur anonymen Urnenbestattung. All diejenigen, die aus Kostengründen die Anonymität wählen würden – weil kein Geld für die Folgekosten einer Grabpflege vorhanden ist – oder gar keine Angehörigen mehr leben, können sich nun für die Bestattung in einer Urnengemeinschaftsanlage entscheiden.

Das gibt den Freunden, Nachbarn, Bekannten und ggf. noch lebenden Angehörigen die Möglichkeit, einen Ort der Trauerbewältigung aufsuchen zu können.

Gemeindemitglieder, deren Wunsch es war, aus oben genannten Gründen die anonyme Urnenbestattung zu wählen, brauchen nun nicht mehr außerhalb der Gemeinde städtische Friedhöfe nutzen, sondern können die letzte Ruhestätte auf unserem Gemeindefriedhof finden.

Die Kosten für eingemeißelte Namen, Pflege und Bepflanzung der "Urneninseln" sowie 20jähriges Ruhen der Urnen beträgt zur Zeit 650 EUR und ist somit deutlich kostengünstiger als die Urnenbestattung auf einem städtischen Friedhof.

Die ersten Urnen sind bereits beigesetzt. Dies zeigt, das Bedarf an dieser Beisetzungsform besteht.

Haben Sie persönlich für sich die Form der anonymen Beisetzung beschlossen, so darf ich Sie bitten, diese Entscheidung ggf. für eine Hinwendung zum Urnengemeinschaftsgrab zu revidieren. Angehörige, Freunde und Nachbarn werden es mit Sicherheit begrüßen. Es besteht für sie dann die Möglichkeit, das Grab aufzusuchen – auch wenn es nicht häufig geschehen sollte.

Weiterhin laufen immer noch einige Wegebau-Maßnahmen. Es sind noch einige Grabfelder in Planung, die eine neue Wegdecke mit Pflastersteinen erhalten sollen. Darüber wird dann in Zukunft wieder zu lesen sein.


Zurück zum Inhalt



aus dem "Rund um den Kirchturm 3/2005":

Liebe Gemeindemitglieder!

Mein Artikel in dieser Ausgabe befasst sich mit den sicheren und sauberen Wegen auf dem Friedhof. Das passt auch sehr gut in die Jahreszeit. Denn gerade im Herbst und Winter ist eine höhere Unfallgefährdung z. B. durch das viele Laub gegeben.

In den letzten Jahren ist sehr viel an den Wegeflächen getan worden. Die allermeisten Wege sind komplett neu gepflastert. Dadurch sind Unfallgefahren durch Stolperkanten und sonstige Unebenheiten beseitigt und somit auch für den Maschineneinsatz vorbereitet worden.

In früheren Jahren musste bei der Reinigung fast alles in Handarbeit - mit Besen und Schaufel - durchgeführt werden, weil wegen der unebenen Wegeflächen die Maschinen nicht zum Einsatz kommen konnten. Sie wären sehr schnell stark beschädigt worden.

Heute können wir auf einen umfangreichen Fuhrpark zurückgreifen, insbesondere im Herbst und Winter auf die täglich laufenden Laubsauger. Das herunter gefallene Laub kann auf den gepflasterten Wegen schneller abtrocknen als früher auf den geteerten Wegen und ist daher von den Motorlaubsaugern ohne Probleme fast restlos abzusaugen.

Für uns ist ein "Highlight", dass wir bei den großen Hauptwegen und Alleen, sowie an den gerade durchgehenden Nebenwegen unseren Aufsitzrasenmäher zur Reinigung einsetzen können. Er ermöglicht es uns, schneller und häufiger diese Wege zu säubern und dies bei geringer körperlicher Anstrengung.

Im Zusammenspiel von neuen Wegen und Maschineneinsatz wird es nicht mehr dazu kommen, dass größere Laubmengen nass werden und zu einer Rutschgefahr werden können.

Wir können natürlich nicht garantieren, dass gar kein Laub auf den Wegen liegt. Aber es kann immer nur frisch herab gefallenes oder heran gewehtes Laub sein, das in jedem Fall recht trocken und daher keine Gefährdung darstellt.

Selbstverständlich freuen wir uns über jeden Grabnutzer, der das Wegestück vor "seiner" Grabstätte mit säubert, denn die entsprechenden Laubmengen sind dann in jedem Fall schon entfernt.

Im Winter, bei Schneefall werden wir ebenfalls für sicheres Gehen auf den Friedhofswegen sorgen. Zwar werden nicht unbedingt alle Wege von Schnee geräumt, jedoch auf jeden Fall die Gehwege an der Hülsmannstraße und am Weidkamp außerhalb des Friedhofgeländes, sowie die Hauptwege auf dem Friedhof. Nur zu Beerdigungen werden dann die Nebenwege zu der jeweiligen Grabstätte gesondert vom Schnee befreit.

Salz kommt bei uns generell nicht zum Einsatz - allein wegen der Pflanzen - dafür aber Sand oder Splitt.

P.S.: Ein neues Reihengrabfeld mit der entsprechenden Infrastruktur ist gerade fertig gestellt worden. In Kürze wird auch das neue Urnengemeinschaftsfeld aktiviert. Mehr darüber in der nächsten Ausgabe.


Zurück zum Inhalt



aus dem "Rund um den Kirchturm 2/2005":

Liebe Gemeindemitglieder!

Das Friedhofsteam, die Abfallentsorgung auf dem Friedhof, sowie die Möglichkeiten zur Wasserentnahme habe ich Ihnen in den letzten Ausgaben vom "Rund um den Kirchturm" vorgestellt.

Das Thema meines Artikels in dieser Ausgabe soll das gepflegte "Rahmengrün" und die Wiesenflächen sein.

Einige große zusammenhängende Wiesenstücke sind auf dem Friedhof an der Hülsmannstraße vorhanden. Zum einen bei der Kriegsgräberstätte - diese Fläche steht unter der Obhut der deutschen Kriegsgräberfürsorge -, zum anderen bei den abgeräumten, ehemaligen Reihengräbern, die zur Zeit nicht für Beisetzungen benötigt werden.

Diese großen Wiesenflächen werden mittels Aufsitzmäher bzw. Motorrasenmäher in der Vegetationszeit im Rhythmus von 14 Tagen gemäht. Ebenso wird im Herbst das darauf gefallene Laub entfernt. Es wird nämlich beim Rasenschnitt mit aufgenommen.

Bei kleineren Flächen kann in jedem Fall nur der handgeführte Motorrasenmäher eingesetzt werden.

Um die Bäume herum kommt ab und an der "Freischneider" zum Einsatz, weil die Motormäher das Gras direkt an den Baumstämmen nicht vollends schneiden können.

Bille legen Sie keinen Unrat auf die Wiesenflächen ab, da wir sonst unsere Maschinen nicht optimal einsetzen können. Insgesamt stehen 17 Abfallbehälter zur Aufnahme von Abfällen bereit. Bitte nutzen Sie diese. Damit erleichtern Sie uns erheblich die Arbeit.

Das anfangs erwähnte "Rahmengrün" sind gärtnerische Anlagen des Friedhofs, die ebenfalls unserer Pflege unterliegen. Dazu zählen z. B. die bepflanzten, gestalteten Zisternenplätze und Wasserentnahmestellen. Ferner die Abfallplätze, Böschungen, Baumscheiben und der "Grün-"ring entlang der Mauer und des Gitters.

Diese gärtnerischen Anlagen werden in regelmäßigen Abständen von uns gesäubert und geschnitten, damit stets ein gepflegter optischer Eindruck vorhanden ist.

Sollte Ihnen beim Friedhofsbesuch etwas negativ auffallen, z. B. das Sitzbänke defekt sind, dann weisen Sie uns bitte darauf hin. Wir werden uns bemühen, die Schäden in Kürze zu reparieren. Wir freuen uns immer auf Kommunikation mit den Friedhofsbesuchern. Sei es um Missstände zu erfahren oder um positive Motivation zu erhalten. Sprechen Sie also bitte mit uns.

Im Übrigen hat die Trauerhalle in diesem Frühjahr ein neues "Kleid" erhalten. Und zwar im Inneren. Nach fast 30 Jahren - die Trauerhalle ist 1976 erbaut worden - war dies auch an der Zeit. Die Beleuchtung ist komplett geändert worden. Anstelle der sehr "kalt" wirkenden Deckenbeleuchtung mit Leuchtstoffröhren ist nun eine indirekte Beleuchtung an den Seitenwänden installiert worden. Das Licht wird überwiegend nach oben abgestrahlt und von der Decke reflektiert. Die gesamte Trauerhalle strahlt nun in einem "warmen" hellen Licht.

Wände und Decken sind neu gestrichen worden. Die Türen und das Holz im Eingangsbereich haben ebenfalls einen neuen Anstrich erhalten.

Wer in letzter Zeit das Innere der Trauerhalle gesehen hat, konnte ein künstlerisches Gemälde bewundern, welches die gesamte Stirnseite einnimmt.

Frau Dähne - die ausführende Künstlerin - ist eigens dazu aus Berlin angereist.

Sie sind gerne eingeladen, sich die Trauerhalle einmal in Ruhe anzusehen (nicht zwangsweise bei einem Trauerfall in der eigenen Familie).

Im Augenblick bekommt die Trauerhalle einen neuen Außenanstrich. Ferner erhält auch der Bereich zum Abschied nehmen einen neuen Farbanstrich.

Die Glasfront wird im Laufe des Jahres auch neu gestaltete Fenster erhalten. - Wir sind gespannt darauf.



Gedanken zur künstlerischen Ausmalung der Friedhofskapelle Essen-Borbeck

Tod, eine Wahrheit des Lebens - heute oft verdrängt - macht den Menschen nachdenklich und betroffen. Christen trauern aber nicht wie die Menschen, die keine Hoffnung mehr haben. Am Ende anzukommen bedeutet für Christen nicht das Ende im eigentlichen Sinn. Ebenso ist Abschied, Verlust und Trauer mit anderen Sinninhalten verbunden. Dankbarkeit und Hoffnung, ja vielleicht sogar eine gewisse Freude lehrt uns Jesus Christus durch seinen Kreuzestod.

Christen haben also Hoffnung im Leben, wie im Tod. Das ist ein unglaubliches Geschenk.

Für diese künstlerische Gestaltung der Friedhofskapelle habe ich ein Wort aus der Bibel zum Leitfaden gewählt:

Sind wir aber mit Christus gestorben, so glauben wir, dass wir auch mit ihm leben werden. (Römer Kap. 6,8)

Dieser Satz birgt viel: Zuversicht, Vertrauen, Gelassenheit in Liebe zu Christus, der für uns am Kreuz gestorben ist.

Es ergaben sich im Arbeitsprozess für mich thematische Bilder, um diesen komplexen Stoff zu visualisieren.

Die Kreuzigung - einerseits schmerzvoll, schrecklich, Leben beendend, andererseits Heil bringend, erlösend, neues Leben schenkend - ist das, was ich mit den gewählten Assoziationen zum Ausdruck bringen möchte.

Wir sehen zwei Ebenen - zwei Welten - das Hier und Jetzt und die Herrlichkeit mit dem Corpus des Auferstandenen. Auf dieser vorderen Seite strebt alles in warmen, lichten Farben in die Höhe, das Auge wird in die Weite geführt. Anders auf den dahinter liegenden, durch die Architektur einen eigenen Raum bildenden, Wandflächen. Sie nehmen den Betrachter mit auf die Reise über Felder, Wiesen, durch die Landschaft eines gelebten Lebens. Zarte bis kräftige Farben lassen atmosphärische Bewegungen sichtbar werden.

Marie-Luise Dähne
Glas + Kunst + Raum



Zurück zum Inhalt



aus dem "Rund um den Kirchturm 1/2005":

Liebe Gemeindemitglieder!

In der letzten Ausgabe vom "Rund um den Kirchturm" habe ich Ihnen das Team vorgestellt, das sich mit mir um alle wiederkehrenden Arbeiten auf dem Friedhof kümmert. Habe ich Ihnen beim letzten Mal über die Abfallentsorgung mit Abfalltrennung berichtet, so steht dieser Beitrag ganz im Zeichen des Wassers:

2. Wasserentnahme

Auf unserem Gemeidefriedhof haben wir zwei unterschiedliche, getrennte Systeme, wie Sie Wasser zum Gießen der Gräber "zapfen" können.

Eigentlich schon immer konnte das Wasser an den befestigten "Wasserplätzen" aus Stelen mittels Druckgebern in Gießkannen oder Grabvasen "gezapft" werden.

Bei diesem Wasser handelt es sich um städtisches Leitungswasser, wie bei jedem Wasserhahn - also um Trinkwasser. Bei jedem Drücken fließt eine bestimmte Menge durch das Druckventil.

Durch mehrmaliges Drücken, können die Gießkannen ganz befüllt werden. An jeder dieser Stelen sind Gießkannenhalterungen installiert, so dass eigentlich immer für ausreichend Gießkannen gesorgt ist.

Das Trinkwasser / Stadtwasser wird im Spätherbst abgestellt - beim ersten Frost -, damit die empfindlichen Druckgeber keinen Schaden nehmen. Im Frühjahr werden sie erst wieder eingebaut, wenn Nachtfröste ausbleiben.

Zur Zeit existieren 7 Zapfsäulen, die an das Stadtwassernetz angeschlossen sind. Die achte Stele wird wohl noch in diesem Jahr in Betrieb genommen.

Das zweite System, um Wasser zu entnehmen, sind die neu installierten Zisternen. Niederschlagswasser wird mittels Drainagerinnen in die gebauten Zisternen eingeleitet. Auf jedem Zisternendeckel ist eine Handpumpe montiert worden, mit der das gesammelte Regenwasser wieder abgepumpt werden kann. Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei um Regenwasser und nicht um Trinkwasser handelt.

Jeder Zisternenplatz ist bepflanzt bzw. wird noch bepflanzt werden. Eine Bank lädt gleichzeitig zum Verweilen ein. Auch hier sind jeweils Gießkannenhalterungen installiert, so dass auch hier für jeden Besucher eigentlich immer eine Gießkanne bereit stehen sollte.

Die Pumpen sind zu dem das ganze Jahr über aktiviert - lediglich im tiefen Winter bei strengem Frost können die beweglichen Teile eingefroren sein. Bitte wenden Sie dann keine Gewalt an, die Pumpenhebel können abbrechen. Zur Not bekommen Sie dann in der Gärtnerei Wasser.

Es wäre schön, wenn über das ganze Jahr vorrangig Wasser aus den Zisternen entnommen würde. Denn das aufgefangene Regenwasser kostet die Gemeinde und dem Friedhof nämlich nichts. Der Gebührenhaushalt könnte entlastet werden, was Ihnen allen mit weiterhin niedrigen Grabnutzungsgebühren zu Gute käme.

Stellen Sie beim Benutzen Schäden fest, dann wäre es nett, uns dies direkt mitzuteilen, damit wir für Abhilfe sorgen können.

Bitte bringen Sie die Gießkannen nach dem Gebrauch auch wieder zu den Gießkannenhalterungen zurück. Der Nächste wird es Ihnen danken.

Lange Wege für das Gießen sollte es nicht mehr geben. Mit nun insgesamt 17 Stellen, an denen Sie Wasser entnehmen können, gehören weite Wege wahrlich der Vergangenheit an.

Die Gießkannen sind alle mit neuen Brausen versehen worden. Bitte nehmen Sie diese Brausen nicht ab, denn der Nächste möchte auch gerne eine Gießkanne mit Brause benutzen.

Zurück zum Inhalt



aus dem "Rund um den Kirchturm 3/2004":

Liebe Gemeindemitglieder!

In den letzten Ausgaben von "Rund um den Kirchturm" habe ich viel über die Wegebaumaßnahmen, Zisternenbau und Gebühren berichtet.

Von heute an möchte ich Ihnen einiges von den "alltäglichen" Arbeiten auf dem Friedhof berichten.

Zunächst einmal sehen Sie auf dem Foto das Team abgebildet, das sich mit mir um alle wiederkehrenden Arbeiten auf dem Friedhof kümmert.

Denn mit den Grabnutzungsgebühren haben Sie nicht nur das Benutzen der Grabstätte erworben, sondern gleichzeitig das Recht, die verschiedensten Leistungen auf dem Friedhof in Anspruch zu nehmen, unter anderem

Natürlich können Sie dabei aktiv mithelfen - was wir uns sehr wünschen - indem Sie zum Beispiel die entsprechenden Behältnisse für Ihren Abfall wählen.

1. Abfallentsorgung
Jeglicher Abfall, der auf dem Friedhof anfällt, wird von uns entsorgt.

Sie können alten Blumenschmuck und Grünabfälle in die bereit stehenden Grüncontainer werfen. Wir leeren diese, wenn sie voll sind.

Helfen Sie bitte aktiv bei der Mülltrennung mit. Denn es ist wesentlich günstiger (Grabgebühren!), reine Grünabfälle bei den Entsorgungsbetrieben der Stadt Essen zu kompostieren, als dort Mischabfälle zu entsorgen.

Dazu stehen an jedem Grünabfallcontainer auch gleichzeitig eine gelbe Tonne für den Plastikabfall. Unser Ziel ist es nämlich, die anfallenden Abfälle möglichst günstig zu entsorgen, damit die Gemeinde St. Dionysius nicht mit überzogenen Müllgebühren belastet wird und wir somit die Grabnutzungsgebühren entsprechend niedrig halten können.

Die gelben Tonnen werden nämlich auch hier kostenlos im 14-tägigen Turnus geleert. Wir stellen sie jeweils am Einfahrtstor für die städtischen Entsorger bereit.

Die Grüncontainer werden nach Bedarf - wie oben beschrieben - von uns geleert. Ein dafür gebauter Mini-Kipper kann den jeweiligen Container Huckepack nehmen und zum Großraumcontainer bringen.

Ist der Großraumcontainer voll, entsorgt ein Fuhrunternehmen den Inhalt bei der städtischen Kompostieranlage.

Gerade im Herbst jeden Jahres kommen große Mengen an kompostierbaren Abfall zusammen, weil die Laubbäume ihr Laub abwerfen. Wir sind dann im Großeinsatz, um die Mengen an Laub von den Wegen, Wiesen und Freiflächen zu entfernen.

Da nun fast alle Wege gepflastert und somit eben sind, können wir vieles durch Maschineneinsatz erledigen. Unsere Laubsauger laufen dann quasi den ganzen tag über, um die Wege und Flächen laubfrei zu halten. Dies ist unsere "Verkehrssicherungspflicht". Bei den ungenutzt liegenden Grabflächen ist jedoch Handarbeit angesagt.

Damit das Laub beim nächsten kräftigeren Wind oder gar Sturm wieder überall verteilt wird, fegen wir es per Stahlbesen ab.

Große Wiesenstücke können mit einem Aufsitzmäher laubfrei gehalten werden, was eine große Zeitersparnis bedeutet.

In den letzten Jahren - mit zunehmen der freien, augenblicklich ungenutzten Grabstätten - hat sich bei einigen Grabnutzern eine Unsitte eingeschlichen, die uns nicht gefällt. Wir beobachten, dass das Laub von den betreuten Grabstätten nur nach rechts und links auf die freien Flächen geworfen wird, anstatt es in die Abfallcontainer zu entsorgen.

Zum einen ist abzusehen, dass der nächste Wind das Laub erneut verteilt. Zum anderen werden die Kosten auf dem Friedhof höher, weil für uns zusätzliche, absolut unnötige Arbeitsstunden entstehen. Es wäre sehr traurig, wenn wir aus diesem Grund - der Bequemlichkeit einiger Grabnutzer - die Nutzungsgebühren irgendwann anheben müssten. Das kann nicht in unser aller Interesse sein.

Darum an dieser Stelle meine Bitte:

Bitte bringen Sie den Abfall und das Laub von Ihren Gräbern zu den von uns aufgestellten Abfallcontainern. Es stehen genügend davon in kurzer Reichweite zur Verfügung. Von dort entsorgen wir es weiter - DANKE!


Zurück zum Inhalt



aus dem "Rund um den Kirchturm 2/2004":

Liebe Gemeindemitglieder!

Wieder hat sich wegebautechnisch einiges getan. Wie ich in der letzten Ausgabe "Rund um den Kirchturm" angekündigt hatte, sind zwischenzeitlich zwei weitere große Hauptachsen fertig gestellt worden. Die beiden großen Hauptwege - die sogenannte "kleine Lindenallee", sowie die "große Kastanienallee" - sind komplett erneuert worden. Auch hier wurde der alte Wegebelag entfernt und entsorgt, ein neuer Unterbau aus Schotter und Sand erstellt und eine neue Wegedecke mit grauen Rechteckpflastersteinen erstellt.

Gleichzeitig mit diesem Wegebauabschnitt konnten zwei weitere Zisternen angeschlossen werden - im Bereich der "großen Kastanienallee" - , die in Zukunft zur Nutzung bereit stehen. Gießkannen werden auch dort für Sie zur Verfügung stehen (bitte denken Sie an das zurückstellen). Die Zisternenplätze werden demnächst auch noch gärtnerisch gestaltet.

Nach dem nächsten Wegebauabschnitt - die "große Sonnenallee" - werden auch die beiden letzten Zisternen angeschlossen werden, so dass diese Baumaßnahmen abgeschlossen werden können.

Wir werden dann insgesamt 17 Stellen - auf dem ganzen Friedhof verteilt - haben, an denen Wasser zum Gießen entnommen werden kann. Lange Wege dafür gibt es also nicht mehr.

Alle baulichen Maßnahmen in der nahen Vergangenheit haben natürlich einiges gekostet. Sie waren aber nötig, weil die Wege unfallträchtig und alt waren. Parallel dazu wollte die Pfarrgemeinde St. Dionysius lieber das Niederschlagwasser sammeln und verfügbar machen wollte, anstatt einfach Abwassergebühren an die Stadt Essen zu entrichten. Gleichzeitig wird durch das nutzbar gemachte Regenwasser kostenpflichtiges Frischwasser eingespart. Also zwei Fliegen mit einer Klappe.

Und obwohl diese Maßnahmen kostenintensiv waren - und noch sind - ist keine Erhöhung der Friedhofsgebühren erfolgt.

Dafür ist aber ein wichtiger Beschluss des Kirchenvorstands am 19.02.2004 gefasst worden: Bisher durften "nur" Pfarrangehörige östlich der Bahnlinie, sowie Pfarrangehörige der Kirchengemeinde St. Johannes Bosco und Angehörige mit vorhandenen Grabstätten auf unserm Friedhof an der Hülsmannstraße beerdigt werden (KV-Beschluss aus dem Jahre 1986).

Pfarrangehörige westlich der Bahnlinie, sowie Pfarrangehörige der Kirchengemeinde St. Paulus gehörten zum Einzugsbereich von unserem zweiten Pfarrfriedhof an der Wallstraße / Dachstraße. Im Hinblick auf die große Anzahl freier Grabstätten hat der Kirchenvorstand beschlossen, künftig Bestattungen für alle katholischen Bürger und Bürgerinnen zuzulassen. Unsere Gemeindefriedhöfe dürfen nun von jedem frei ausgewählt werden, unabhängig vom jeweiligen Wohnort - und sei es München oder Berlin.

Die Last der Gebühren soll auf möglichst viele Schultern verteilt werden, damit die Gebührensätze - wie schon lange gewohnt - lange günstig bleiben.

Ich darf Sie alle bitten, wenn einmal Gespräche dazu erfolgen, auf diese Neuerung hinzuweisen und für unsere Friedhöfe zu werben.

Denn wie schon erwähnt: Je mehr Schultern die Gebühren tragen, desto länger können die Gebührensätze günstig gehalten werden.

Auch bei den heute immer häufigeren Ehen zwischen Katholiken und Protestanten können die Eheleute unseren Gemeindefriedhof nutzen. Das ist jedoch keine Neuerung: Bei Gemeindemitgliedern, die einen protestantischen Ehepartner haben, konnten auch bisher - und können weiterhin - beide die letzte Ruhe auf unserem Gemeindefriedhof finden. Im Internet unter www.dionysius.de können die jeweils aktuellen Gebühren unter der Rubrik "Einrichtungen" - "Gemeindefriedhöfe" - "Friedhof an der Hülsmannstraße" eingesehen werden. Außerdem natürlich jederzeit bei mir auf dem Friedhof.

Über Verlängerungen an Grabstätten, Kosten, Nutzungszeiten etc. in konkreten Fällen gebe ich gerne Auskunft. Die entsprechenden Grabverzeichnisse liegen mir vor. Bitte sprechen Sie mich bei Bedarf an (ggf. auch telefonisch).


Zurück zum Inhalt



aus dem "Rund um den Kirchturm 1/2004":

Liebe Gemeindemitglieder!

Seit der letzten Ausgabe von "Rund um den Kirchturm" hat sich bezüglich der Wegebaumaßnahmen wieder einiges getan.

Die große Hauptachse - unsere sogenannte "große Lindenallee" - ist komplett erneuert worden. Der alte Asphaltbelag wurde entfernt und entsorgt, ein neuer Unterbau aus Schotter und Sand erstellt und eine neue Wegedecke mit grauen Rechteckpflastersteinen erstellt.

Die neue Pflasterung wurde angebunden an die bislang neu verlegten Wege. Die Wege sind jetzt durchgepflastert bis zum Trauerhallenvorplatz.

Gleichzeitig wurde das Hochkreuz durch einen Steinmetz restauriert und erstrahlt in neuem Glanz. Auf dem Platz rund um das Hochkreuz wurde anthrazitfarbenes Betonpflaster verlegt, um das Hochkreuz optisch noch mehr hervor zu heben.

Geplant ist für die weitere Zukunft, das Hochkreuz mit Sitzgelegenheiten zu umrahmen. (Ich werde dann darüber berichten):

Wenn die weitere Planung so eintrifft, wie angedacht, dann werden noch die "kleine Lindenallee" und die "große Kastanienallee" in nächster Zeit gepflastert.

Parallel dazu werden dann auch die letzten Zisternen angeschlossen, sodass auch diese Aktion beendet werden kann.

Die Zisternen sind im Übrigen bestens angenommen worden. Durch die anhaltenden Niederschläge den Winter über sind sie zudem randvoll gefüllt.

Bitte machen Sie Gebrauch von den Zisternen! Gießkannen habe ich dafür bereit gestellt. Bitte stellen Sie aber die Gießkannen auch wieder zurück an die Zisternen für die nächsten Benutzer. Bei Frost kann es durchaus vorkommen, dass die Pumpenvorrichtungen eingefroren sind. Dann bitte nicht mit Gewalt pumpen, die Pumpen könnten Schaden nehmen. In der Not gibt es in der Gärtnerei immer Wasser.

Informationen zu den Gebühren

Ich darf an dieser Stelle noch einmal die wichtigsten Gebühren des Friedhofs darlegen:

Erwerb eines Urnengrabes für 20 Jahre (2 Urnen dürfen beigesetzt werden): 486,00 EUR (= 24,30 EUR Jahresgebühr)

Erwerb eines Reihengrabes für 30 Jahre (eine Erdbestattung darf durchgeführt werden): 716,00 EUR (= 23,87 EUR Jahresgebühr)

Erwerb eines Wahlgrabes für 30 Jahre 1.125,00 EUR je Grabstelle. Dies entspricht 37,50 EUR Jahresgebühr. Beim Wahlgrab darf je Grabstelle eine Erdbestattung stattfinden und zusätzlich können bis zu zwei Urnen bestattet werden. Außerdem kann das Nutzungsrecht bei einem Wahlgrab nach Ablauf verlängert werden. Die Laufzeit kann der jeweils Nutzungsberechtigte vorgeben, unter Begleichung der geltenden Gebühr.

Die Nutzungsgebühr der Trauerhalle beträgt zur Zeit 140,60 EUR.

Wichtige, kurzfristige Mitteilung:
Der Kirchenvorstand hat am 19.02.2004 beschlossen, dass ab sofort alle Katholiken unseren Gemeindefriedhof nutzen können, unabhängig vom Wohnort und ihrer Pfarrzugehörigkeit. Details dazu im nächsten Heft "Rund um den Kirchturm".


Zurück zum Inhalt




aus dem "Rund um den Kirchturm 3/2003":

Liebe Gemeindemitglieder!

In der letzten Ausgabe von "Rund um den Kirchturm" habe ich über den Beginn der Anlage unserer Zisternen berichtet.

Zwischenzeitlich sind fünf der insgesamt zehn geplanten Zisternen fertiggestellt und bereits in Betrieb.

Das Oberflächenwasser - Regenwasser - wird, wie bereits berichtet, über Drainagerinnen in die jeweiligen Zisternen geleitet. Mittels installierter Handpumpe kann nun jeder Friedhofsbesucher das gesammelte Wasser abpumpen.

Gießkannen habe ich an jeder Zisterne bereit gestellt. Wenn jeder die vorhandenen Gießkannen wieder zurück stellt, dürften immer ausreichend Gießkannen bereit stehen.

Die Zisternen werden das ganze Jahr über in Betrieb sein, also auch im Winter, wenn das "normale Leitungsnetz" außer Betrieb ist.

Ich möchte alle Friedhofsbesucher bitten, immer vorrangig aus den Zisternen Wasser zu entnehmen, um kostbares Leitungswasser und damit verbundene Kosten einzusparen.

Bitte denken Sie immer daran, es handelt sich bei dem Wasser aus den Zisternen nicht um Trinkwasser, sondern um gesammeltes Regenwasser.

Im Übrigen sind die Plätze rund um die Zisternen zwischenzeitlich gärtnerisch gestaltet. Ich habe dabei berücksichtigt, dass die verwendeten Pflanzen robust, winterhart, immergrün und außerdem blühend sind. Bänke, die jeweils in die Anlage integriert worden sind, laden gleichzeitig zum Verweilen ein.

Bislang konnte ich beobachten, dass schon viele Friedhofsbesucher von den neuen Handpumpen Gebrauch machen. Alleine schon, weil nun die Wege zur nächsten Wasserstelle kürzer sind.

Sollte jemandem ein Schaden etc. auffallen, so teilen Sie mir dies bitte unverzüglich mit. Ich werde für die Wiederherstellung des Pumpbetriebs sorgen.

Fünf weitere Zisternen sind bereist eingebaut, jedoch noch nicht mit Drainagerinnen verbunden. Dies geschieht in der Zukunft immer parallel zum Wegebau. Sobald die entsprechenden Wege an diesen Zisternen auf aufgenommen und neu gepflastert werden, wird gleichzeitig die Drainagerinne eingebaut. So wird die Anzahl der benutzbaren Zisternen stetig bis auf zehn anwachsen.

Beim Erscheinen dieser Ausgabe von "Rund um den Kirchturm" wird es sicherlich schon nicht mehr allzu weit bis Weihnachten sein. Ich möchte daher auf diesem Wege allen Lesern ein ruhiges Weihnachtsfest und einen guten Übergang in das nächste Jahr wünschen.


Zurück zum Inhalt




aus dem "Rund um den Kirchturm 2/2003":

Liebe Gemeindemitglieder!

Bildergalerie zu diesem Bericht finden sie in der Rubrik "Berichte"(Anfang Mai 2003).

In der letzten Ausgabe von "Rund um den Kirchturm" konnte ich nichts Neues vom Gemeindefriedhof berichten.

Aber in den letzten Monaten hat sich wieder einiges getan.

Ein neuer Abschnitt der Wegebaumaßnahmen konnte beendet werden:

Der Vorplatz der Trauerhalle. Die alte Wegdecke wurde herausgerissen und entsorgt, ein neuer Unterbau aus Schotter und Sand erstellt und der Trauerhallenvorplatz rund um die Grundsteinplatte mit rotem Betonpflasterstein neu gepflastert.

Zwischen Grundsteinplatte und Eingangstür wurde anthrazitfarbiges Betonpflaster in Form eines Kreuzes gelegt.

Die Neupflasterung wurde angebunden an den bereits fertigen Zufahrtsweg zur Trauerhalle. Die Logistik ist nicht immer einfach gewesen, musste doch auf die Trauerfeiern und Beerdigungstermine Rücksicht genommen werden. So konnte der Vorplatz nicht in Einem gepflastert werden, sondern immer in Etappen, so dass Beerdigungen möglich waren.

Es war nicht zu 100% zu vermeiden, dass Trauergemeinden leicht gestört wurden, die Bauarbeiter versuchten jedoch ihr Möglichstes.

Nun, da die Arbeiten abgeschlossen sind, haben wir wieder einen schönen, ruhigen Trauerhallenvorplatz.

Viele Friedhofsbesucher fragten sich in den letzten Monaten häufig, was es mit den großen Betonringen wohl auf sich haben könnte, die auf der großen Wiese im unteren Friedhofsteil gelagert waren.

Mit diesen 150 x 50 cm großen Betonringen sind zwischenzeitlich 9 von 10 unterirdischen Zisternen angelegt worden.

Hintergrund dafür ist die Einsparung der Abwassergebühren, die die Gemeinde St. Dionysius an die Stadt Essen zu entrichten hat, wenn das Niederschlagswasser ins Kanalnetz der Stadt - wie bisher - eingeleitet wird.

Um die Gebühren für Grabnutzer nicht steigen zu lassen, hat sich die Kirchengemeinde dazu entschieden, ein umweltfreundliches und auf Dauer kostensparendes System von Zisternen zu bauen. Über Drainagerinnen, die quer in die Wege eingebaut wurden, wird das Niederschlagswasser in die jeweilige Zisterne geleitet.

Jede Zisterne hat ein Fassungsvermögen von ca. 2.500 Litern.

Per Handpumpe kann dann später der Friedhofsbesucher Gießwasser (kein Trinkwasser!) abzapfen. Übrigens auch im Winter, wenn das "normale" Leitungsnetz abgestellt ist.

So spart die Gemeinde außerdem kostbares Leitungswasser.

Ich hoffe, dass die Zisternen im Laufe des Sommers in Betrieb genommen werden können, und ich bin überzeugt, dass sie gut angenommen werden.

Ein Dank gilt wiederum Herrn Jochem, der auch diese Maßnahme leitend begleitete.


Zurück zum Inhalt




aus dem "Rund um den Kirchturm 3/2002":

Liebe Gemeindemitglieder!

Seit einigen Jahren schon läuft auf unserem Gemeindefriedhof an der Hülsmannstraße eine umfangreiche Wegebaumaßnahme.

Zuallererst sind die letzten Wege mit wassergebundener Wegedecke (Splitt, Asche) erneuert worden. Es sind alle alten Kantensteine durch neue ersetzt worden und die Wegeflächen mit Betonpflastersteinen (grau) gepflastert worden.

Die Unfallgefahren auf den alten, unebenen Flächen sind somit entfernt, der optische Eindruck deutlich verbessert und die Sauberhaltung erleichtert worden. Laub, Verunreinigungen und Astwerk können nun viel leichter entfernt werden.
Wegebau

Urnenfeld
Urnenfeld
Im Zuge der Wegebaumaßnahmen ist im Frühjahr 2000 ein neues Urnengrabfeld entstanden, mit Platz für ca. 170 Urnengräbern. Mit der Belegung ist im Sommer 2000 begonnen worden.

Ebenfalls entstand ein neues Reihengrabfeld mit Platz für ca. 170 Reihengräber. Auch hier ist im Sommer 2000 mit der Belegung begonnen worden.

Reihengrabfeld
Reihengrabfeld

Beide Grabarten sind bislang gut angenommen worden. Die Reihengräber als Alternative zum einstelligen Wahlgrab (Kostengründe) und die Urnengräber sowieso, da früher die Urnen auf einem entfernten städtischen Friedhof oder zusätzlich auf einem bereits vorhandenen Wahlgrab beigesetzt wurden.

Rinnen und Wegebau Im Augenblick wird gerade eine große Hauptachse erneuert - zwischen Hochkreuz, ehemaligem Leimgardt-Grab und Fürstenberggrabstätte. Gleichzeitig soll hier und auch in Zukunft an anderen Orten das Niederschlagswasser über Rinnen in Zisternen gesammelt werden - für noch weitere Wasserstellen (ich werde darüber berichten).

Allen Grabnutzern der angrenzenden Grabstätten danke ich im Namen der Kirchengemeinde St. Dionysius für ihr Verständnis während der jeweiligen Wegebauphase. An einigen Grabstätten mussten von den Grabnutzern Nacharbeiten an den Grabstätten durchgeführt werden, weil die Wege vorher etwas breiter oder schmaler waren.

Das Niveau der Wege ist jetzt einheitlich (vorher z.T. schief und abgesackt) und wirkte sich somit auch auf die Grabstätten aus.

Auf lange Sicht wird es jetzt allen wesentlich leichter fallen, die letzte Ruhestätte der Angehörigen zu pflegen.

Die Resonanz auf die neuen Wege ist durchweg nur positiv. Ein Dank gilt auch Herrn Jochem, der die Maßnahmen leitend begleitet.

Zurück zum Inhalt



aus dem "Rund um den Kirchturm 2/2002":

Liebe Gemeindemitglieder!

Wer zum Ausklang des letzten Winters - Februar bis in den März hinein - den Gemeindefriedhof an der Hülsmannstraße besuchte, konnte dort ein reges Treiben beobachten. Mit viel Personal - und Maschineneinsatz wurde eine große Baumschnittaktion im Auftrag der Kirchengemeinde durchgeführt. Unter der Federführung von Herrn Jochem - als Vorarbeiter - wurden die Bäume des Friedhofs beschnitten.

Totholz wurde entfernt, die Bäume aufgeastet, damit etwas mehr Licht in die Alleen fallen kann, und zum Teil die Baumkronen etwas ausgelichtet.

Insgesamt mussten 8 Bäume gefällt werden, weil sie mittlerweile morsch und somit eine Gefährdung waren.

Als Ersatz werden nun 8 junge Bäume gepflanzt.
Baumschnitt
Maschineneinsatz Unter der Mithilfe der Friedhofsgärtnerei Paus wurde das Schnittgut an Ort und Stelle geschreddert und als Mulch auf dem Friedhof wieder eingesetzt.

Im Namen der Kirchengemeinde St. Dionysius danke ich allen Besuchern des Friedhofs und vor allem den Grabnutzern für das Verständnis, was sie aufgebracht haben.

Durch den Maschineneinsatz - vor allem der Motorkettensägen - war es häufig sehr laut und die Menge an Astwerk versperrten oftmals die Wege.

Alle Mitarbeiter waren aber bemüht, die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. Die Aktion war ein Erfolg: Wachsen durch den erhöhten Lichteinfall viele Pflanzen auf den Grabstätten nun besser und ist die Unfallgefährdung nun vorgebeugt.

Zurück zum Inhalt



aus dem "Rund um den Kirchturm 1/2002":

Liebe Gemeindemitglieder:

Im Herbst des letzten Jahres sorgten wiederholt Zeitungsberichte über drastisch gestiegene Friedhofsgebühren für Unruhe und Unsicherheit bei vielen von Ihnen.

Zu lesen war von explodierenden Gebühren auf Friedhöfen im zweistelligen Prozentbereich. Auf diese Berichte hin bin ich häufig nach "unseren" Gebühren gefragt worden und ob die Berichte richtig seien.

Bei allen Friedhöfen über die geschrieben wurde - ob in Gelsenkirchen. Köln, Essen oder sonst wo - handelte es sich stets um städtische Friedhöfe und nicht um Gemeindefriedhöfe.

In Essen beispielsweise werden über die Hälfte aller Friedhöfe von Kirchengemeinden (katholisch oder evangelisch) getragen. Die Gebühren auf diesen Gemeindefriedhöfen sind wesentlich niedriger als die Gebühren der städt. Friedhöfe.

Beispiel:
1 stelliges Wahlgrab
Stadt Essen (Waldgrab) 3.000,- EUR
St.Dionysius 1.126,- EUR

Nachfolgend möchte ich Ihnen für die verschiedenen Grabstättenarten die entsprechenden Gebühren auflisten, damit die Unsicherheit durch die Zeitungsartikel weichen kann. Wie im letzten "Rund um den Kirchturm" erwähnt, gibt es mehrere Grabstättenarten auf unserem Gemeindefriedhof.

Reihengrab für Sargbestattung
716,- EUR für 30 Jahre Nutzungszeit

Nach Ablauf der Nutzungszeit besteht nicht die Möglichkeit der Verlängerung. Das Grabfeld wird anschließend ganz abgeräumt.

Wahlgrab für Sargbestattung
2.250,- EUR für 30 Jahre Nutzungszeit

Nach Ablauf der Nutzungszeit kann diese verlängert werden. Die Kosten der Verlängerung betragen 37,50 EUR je Platz und Jahr (für ein 2 stelliges Wahlgrab also 75,- EUR )

Urnengrab (für 2 Urnen)
486,- EUR für 20 Jahre Nutzungszeit.
Das entspricht 24,30 EUR je Jahr.
Bei der zweiten Urnenbeisetzung ist die Nutzungszeit zu verlängern.
Urnenbeisetzung auf Wahlgrabstätte Soll eine Urnenbeisetzung auf einer vorhandenen Wahlgrabstätte erfolgen, so ist das möglich. Hierbei dürfen jeweils zwei Urnen (zusätzlich zum Sarg) pro Grabstelle beigesetzt werden.

Die Gebühren für die Verlängerung der Nutzungszeit (Urnen müssen nur 20 Jahre ruhen) sind dann wie beim Wahlgrab: 37,50 EUR Platz und Jahr.

Wenn Sie die Zeitungsartikel des letzten Herbstes diesbezüglich noch verwahrt haben, so werden Sie feststellen, dass unsere Gebühren moderat sind. Teilweise liegen die Gebührensätze der Stadt um 100% darüber.

Je mehr Gemeindemitglieder unseren Friedhof als letzte Ruhestätte nutzen, desto länger können die Gebühren konstant niedrig gehalten werden.

Anmerkend sei noch erwähnt, dass alle Gemeindemitglieder der katholischen Kirchengemeinde St. Johannes Bosco "unseren" Gemeindefriedhof mitbenutzen können, da ein eigener Friedhof fehlt.

Zurück zum Inhalt




aus dem "Rund um den Kirchturm 3/2001":

 
Liebe Gemeindemitglieder,

nachdem ich nun zum wiederholten Male gefragt worden bin, ob denn überhaupt noch auf dem Gemeindefriedhof an der Hülsmannstraße beerdigt würde, dachte ich mir: Jetzt ist es an der Zeit, darüber im "Rund um den Kirchturm" zu informieren.(Heft 2001/3)

Zuallererst einmal: Ja, Beerdigungen werden durchgeführt. Und nicht nur auf vorhandenen Grabstätten, sondern auch auf neu auszusuchenden Grabstätten.


Mitte der 1980er Jahre war der Friedhof an der Hülsmannstraße voll belegt. Nur ganz wenige Plätze waren noch frei, so dass überwiegend auf dem zweiten Gemeindefriedhof an der Dachstraße beerdigt werden musste. Nur bei vorhandenen Grabstätten konnte eine Bestattung erfolgen.

Die Situation ist heute gänzlich anders. Sehr viele Flächen sind frei geworden und können bei Sterbefällen ausgewählt werden. Sogar Grabneuerwerbungen zu Lebzeiten sind wieder möglich. Neben den besonderen Plätzen für die Geistlichen, die Schwestern und Kriegsgräber sind mehrere Grabarten verfügbar.

Wahlgrabstätten (früher Gruften genannt) mit ein, zwei oder mehr Stellen können ausgesucht werden.

Urnen dürfen auf vorhanden Wahlgräbern beigesetzt werden. Ein Urnengrabfeld, sowie ein Reihengrabfeld für Erwachsene und Kinder, ist vor kurzem fertiggestellt worden.

Je nach Beerdigungsart sind unterschiedliche gesetzlich festgelegte Ruhezeiten vorgeschrieben.
Urnen müssen 20 Jahre, Särge 30 Jahre ruhen. Erst danach darf eine Überbelegung erfolgen.

Zurück zum Inhalt




Möchten Sie außer diesen Informationen mehr wissen, so wenden Sie sich jederzeit an mich. Sie finden mich entweder im Büro an der Trauerhalle, in der Gärtnerei oder auf dem Friedhof.

Winfried Paus
Friedhofsgärtner
Weidkamp 66
45355 Essen
Tel. 67 11 10
e-mail: pausbluzi@aol.com

Zurück zum Inhalt


Zurück zur Seite Einrichtungen in der Gemeinde St.Dionysius



Stand August 2011
Berichte aus Heften "Rund um den Kirchturm"