SKF     Sozialdienst katholischer Frauen
Essen-Borbeck e. V.

Laarmannstr. 26 b, 45359 Essen, Tel. 60 91 700, Fax 60 91 704,
Dionysiuskirchplatz 11, 45355 Essen


Unser Ziel ist die konkrete Hilfe für Menschen in der Not nach der Lehre Jesu Christi, am Beispiel der praktizierten Nächstenliebe. Wir verstehen uns als Anwalt und Partner der Benachteiligten. Unser Prinzip ist das Zusammenwirken von ehrenamtlichen und hauptberuflichen Mitarbeitern.

Der Sozialdienst katholischer Frauen e.V. - Essen Borbeck -, Fachverband im Deutschen Caritasverband, ist ein vom Landschaftsverband anerkannter Betreuungsverein. Unser Arbeitsbereich liegt in Essen - Borbeck und den angrenzenden Stadtteilen

  1. Unser Tun / die Arbeit des SkF
  2. Ich will helfen / die ehrenamtliche Arbeit im SkF
  3. Ich helfe bereits / Als ehrenamtlicher Betreuer brauche ich bei aufgetretenen Schwierigkeiten Unterstützung.
  4. Ich will Vorsorge treffen / Vollmachten und ihre Bedeutungen

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A. Die Arbeit des SkF:

Darum geht es

1. Gesetzliche Betreuung:

Menschen, die nicht mehr in der Lage sind, ihre Angelegenheiten des täglichen Lebens zu erledigen, bekommen vom Gericht einen gesetzlichen Betreuer zur Seite gestellt. Mitarbeiter unseres Betreuungsvereins führen gesetzliche Betreuungen durch. Gleichfalls suchen wir ehrenamtliche Kollegen. Diese werden bei der Durchführung der Betreuung von uns unterstützt, unterrichtet und beraten.

Der Betreute Mensch kann sein :
Unsere Arbeit anhand von Beispielen :

Beispiel 1:
Anna W., altersverwirrt, es wird ihr Vermögen verwaltet, das Taschengeld eingeteilt, ein Pflege- u. Haushaltsdienst eingesetzt und die medizinische und häusliche Versorgung kontrolliert, um ein würdevolles Leben in der eigenen Wohnung zu gewährleisten.

Beispiel 2:
Judith L., 24 Jahre alt, hat im Wahn die Wohnung ihrer Eltern demoliert. Sie ist nun im Krankenhaus, wird behandelt. Anschließend muß mit ihr eine Wohnung gesucht und Anträge beim Sozialamt gestellt werden. Ihre berufliche Zukunft muß gesichert werden. Dafür ist eine enge Zusammenarbeit mit dem Arbeitsamt erforderlich. Ihr Konto ist überzogen, Schulden müssen reguliert werden.

Beispiel 3:
Karl-Heinz Sch 48 Jahre alt, ist geistig Behindert und lebt im Heim. Hier besucht der Betreuer Herrn Sch. im Heim, schaut, dass seine Rechte im Heim auch wahrgenommen werden, bespricht den Einsatz des Taschengeldes -z.B. darf K.-H. an einer Urlaubsreise teilnehmen-oder unterhält sich mit dem Arzt über eine bevorstehende Operation.


Beratung


2. Alphabetisierungskurs und Hausaufgabenbetreuung

Menschen mit einer Lese- und Rechtschreibschwäche wird der Weg in unsere Sprache geöffnet.
Damit lernschwache Kinder eine Zukunft bekommen, werden sie vom Grundschulalter an in Einzelbetreuung bei den Hausaufgaben unterstützt.
Für diese schöne Aufgabe suchen wir dringend Frauen und Männer, Studenten für das Lehramt ( wir stellen auf Wunsch Zertifikat aus ) und pens. Lehrer.
Ausgeführt durch ehrenamtliche Mitarbeiter

3. Schuldnerberatung

Überschuldeten Menschen wird bei der Regulierung ihrer Schulden geholfen.
Beispiel: Mit Banken wird um Stundung oder Verzicht verhandelt. Eine hohe Forderung kann mit einem Vergleich abgelöst werden.
Ausgeführt durch ehrenamtliche Mitarbeiter

4. Kinderstube

Eltern können Ihre Kinder in die Kinderstube abgeben. Dort werden ihre kleinen von ehrenamtlichen Mitarbeitern versorgt. ( Nach Voranmeldung)
Ausgeführt durch ehrenamtliche Mitarbeiter


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B. Die ehrenamtliche Arbeit im SkF

Für alle unsere Tätigkeiten suchen wir Männer und Frauen, die ehrenamtlich mit uns arbeiten wollen.

Hätten Sie nicht Lust bei uns mitzumachen ?

Wir suchen Sie!


Sie haben den Mut und melden sich !!


Unser Angebot an Sie :



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C. Ich helfe bereits
Sie sind bereits ehrenamtlicher Betreuer oder wollen es werden

Sie sind bereits ehrenamtlicher Betreuer oder möchten das Ehrenamt eines Betreuers übernehmen ?

Wir beraten und unterstützen Sie in Ihrem Amt

Manchmal kommt es zu Fragen in der Betreuung. Sei es, daß Sie unsicher sind, im Ausfüllen der Unterlagen, die ihnen das Gericht übersendet
-> wir helfen Ihnen beim Ausfüllen

Sie haben Zweifel in der Verwaltung des Vermögens,
-> wir geben ihnen Anlagetips

Der Betreute ist überschuldet,
-> wir helfen Ihnen bei der Schuldenregulierung

Welches ist der richtige Aufenthaltsort für meinen Betreuten?
-> Wir versuchen gemeinsam die

richtige Einrichtung zu ermitteln und helfen Ihnen bei der Heimplatzsuche

Worauf hat mein Betreuter Anspruch?
-> Wir beraten Sie im Rahmen der Sozialgesetzgebung:
Warum ist mein Betreuter so sonderbar?
-> Wir informieren über das jeweilige Krankheitsbild und geben Hinweise im Umgang mit dem kranken Menschen.

Mein Betreuter muß ins Krankenhaus aber will nicht.
Wie veranlasse ich eine Zwangseinweisung?


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D. Vollmachten

Nach dem Betreuungsgesetz sind wir als Betreuungsvereine dazu verpflichtet, auch über Alternativen zur gesetzlichen Betreuung zu beraten und zu informieren.

Schon heute können Sie bestimmen, was mit Ihnen im Fall einer Krankheit später einmal geschehen soll.

Wir erklären Ihnen:

was eine Vorsorgevollmacht Generalvollmacht, Betreuungsverfügung oder Patientenverfügung ist. Klären mit Ihnen das Für und Wider ab.

Wir erklären Ihnen, was eine Vollmacht beinhalten soll und stimmen diese mit Ihrer konkreten Situation ab.

Wir geben Ihnen Formulierungshilfe und stellen Ihnen Formulare zur Verfügung.

Wir halten auch Vorträge zum Thema Vollmacht und Betreuung :
Ihr Verein, Ihre Selbsthilfegruppe, Ihre Firma kann uns unentgeltlich einladen.


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Sozialdienst katholischer Frauen Essen-Borbeck e. V.

Laarmannstr. 26 b, 45359 Essen, Tel. 60 91 700, Fax 60 91 704,
E-Mail: SKF-Borbeck@gmx.de


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Stand Januar 2004